Die Rolle Westdeutschlands bei den Massenmorden an Linken in Indonesien ist weitgehend unbekannt. Es ist das Verdienst einer soeben aktualisierten Dokumentation von Hüseyin Doğru und Emrah Cilasun, dieses Kapitel trotz der offiziellen Tabuisierung aufgearbeitet zu haben.
61 Jahre nach dem Beginn des antikommunistischen Völkermords in Indonesien liefert eine umfassende Recherche unter Federführung des Journalisten Hüseyin Doğru neue Einblicke in die Mitwisser- und Komplizenschaft der BRD.
Nach den historischen Wahlen in der Autonomieregion BARMM steht der eigentliche Machtkampf noch bevor. Die Abstimmung in der hochmilitarisierten Region verlief ohne große Zwischenfälle.
Am Montag soll in der autonomen Region Bangsamoro auf den Philippinen in einem historischen Wahlakt abgestimmt und Südostasiens ältester Konflikt beendet werden. Die Wahl wurde über Jahre immer wieder verschoben.
Käme im Herbst das vierte Treffen zwischen Donald Trump und Staatschef Kim Jong Un zustande, dürften Symbolpolitik und Händchenhalten passé sein. Der US-Präsident steht unter Zeitdruck, stehen doch die Midterms kurz bevor.
Die Vizepräsidentin des Inselstaates gerät während ihres laufenden Amtsenthebungsverfahrens immer mehr in Rage und poltert gegen Staatschef Marcos Jr. Das hat ihr nun einen weiteren Anklagepunkt eingebracht.
Die Sorgen der philippinischen Bevölkerung finden in Marcos Rede an die Nation keinen Platz. Linke Organisationen kritisieren illegale Tötungen und Inhaftierungen unter dem Präsidenten und das katastrophale Gesundheits- und Bildungssystem.
An jedem vierten Montag im Monat Juli tritt der philippinische Präsident in landesweitem Scheinwerferlicht vor die Kameras und hält im Repräsentantenhaus seine Rede zur Lage der Nation – auch dieses Jahr überschattet von Korruptionsskandalen.
In Manila kamen die elf Außenminister der südostasiatischen ASEAN-Staaten zusammen, um unter anderem über die Lage in Myanmar und im Nahen Osten zu sprechen. Am Rande der Konferenz traf sich US-Außenminister Rubio mit seinem russischen Pendant Lawrow.
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Angeklagt wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit wartet der philippinische Expräsident Rodrigo R. Duterte in Den Haag auf seinen Prozess am Internationalen Strafgerichtshof im November. Schon im vorhinein gibt es Konflikte mit seinen Anwälten und Personalwechsel.
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Seit Jahren spielen sich auf der Urlaubsinsel Jeju Proteste gegen die zunehmende Präsenz der Rüstungsindustrie ab. An der Südküste des Eilands sollen nun Raketentests durchgeführt werden, die auf dem Festland schon für tödliche Unfälle sorgten.
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Inmitten tiefer politischer Krisen wächst in dem Inselstaat der Wunsch nach einer Beilegung des Konflikts mit dem kommunistischen Bündnis NDFP. Doch das Regime unter Präsident Marcos jr. blockt ab.