Käme im Herbst das vierte Treffen zwischen Donald Trump und Staatschef Kim Jong Un zustande, dürften Symbolpolitik und Händchenhalten passé sein. Der US-Präsident steht unter Zeitdruck, stehen doch die Midterms kurz bevor.
Die Vizepräsidentin des Inselstaates gerät während ihres laufenden Amtsenthebungsverfahrens immer mehr in Rage und poltert gegen Staatschef Marcos Jr. Das hat ihr nun einen weiteren Anklagepunkt eingebracht.
Die Sorgen der philippinischen Bevölkerung finden in Marcos Rede an die Nation keinen Platz. Linke Organisationen kritisieren illegale Tötungen und Inhaftierungen unter dem Präsidenten und das katastrophale Gesundheits- und Bildungssystem.
An jedem vierten Montag im Monat Juli tritt der philippinische Präsident in landesweitem Scheinwerferlicht vor die Kameras und hält im Repräsentantenhaus seine Rede zur Lage der Nation – auch dieses Jahr überschattet von Korruptionsskandalen.
In Manila kamen die elf Außenminister der südostasiatischen ASEAN-Staaten zusammen, um unter anderem über die Lage in Myanmar und im Nahen Osten zu sprechen. Am Rande der Konferenz traf sich US-Außenminister Rubio mit seinem russischen Pendant Lawrow.
Angeklagt wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit wartet der philippinische Expräsident Rodrigo R. Duterte in Den Haag auf seinen Prozess am Internationalen Strafgerichtshof im November. Schon im vorhinein gibt es Konflikte mit seinen Anwälten und Personalwechsel.
Seit Jahren spielen sich auf der Urlaubsinsel Jeju Proteste gegen die zunehmende Präsenz der Rüstungsindustrie ab. An der Südküste des Eilands sollen nun Raketentests durchgeführt werden, die auf dem Festland schon für tödliche Unfälle sorgten.
Inmitten tiefer politischer Krisen wächst in dem Inselstaat der Wunsch nach einer Beilegung des Konflikts mit dem kommunistischen Bündnis NDFP. Doch das Regime unter Präsident Marcos jr. blockt ab.
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Eine philippinische Wahrheitskommission soll Licht ins Dunkel des »Antidrogenkriegs« während des Duterte-Regimes bringen. Das ganze Ausmaß der damaligen Verbrechen ist bis heute nicht aufgeklärt.
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Auf den Philippinen wächst der Unmut über die neue US-initiierte Strategie zur Sicherung von Lieferketten und die damit verbundene Kriegslogistik. Die US-Regierung geht indes von einer schnellen Einigung mit Manila aus.
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Ferdinand Marcos Jr. hat die unter US-Hoheit geführten Militärmanöver deutlich ausgeweitet und bietet Washingtons Truppen die Reaktivierung einer wichtigen Basis an. Dagegen regt sich Widerstand.
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Die Lage in Bolivien spitzt sich gefährlich zu: Am Wochenende wurden Proteste gegen die Rechtsregierung gewaltsam auseinandergetrieben. Auch an anderen Orten eskalieren Ultrarechte die Gewalt.