-
19.02.2007
- → Kapital & Arbeit
Airbus-Betriebsrat droht mit Streiks
Berlin. Unmittelbar vor Bekanntgabe der Einzelheiten für das Sanierungsprogramm »Power8« beim angeschlagenen europäischen Flugzeughersteller Airbus am morgigen Dienstag droht der deutsche Betriebsrat mit Streiks. In Deutschland seien 10200 Arbeitsplätze gefährdet, sagte der Gesamtbetriebsratsvorsitzende von Airbus-Deutschland, Rüdiger Lütjen, dem Tagesspiegel am Sonntag. Notfalls werde sich die Belegschaft auch mit Streik wehren.
Der Betriebsrat forderte das Management des Luftfahrtkonzerns zur Worttreue auf. So habe Airbus-Chef Louis Gallois versichert, der deutsche Anteil am geplanten Langstreckenflugzeug A350 solle 35 Prozent betragen. »Doch wir befürchten, daß netto nur zehn Prozent der Arbeit in deutschen Airbus-Werken erledigt werden sollen«, sagte Lütjen.
(ddp/jW)
Der Betriebsrat forderte das Management des Luftfahrtkonzerns zur Worttreue auf. So habe Airbus-Chef Louis Gallois versichert, der deutsche Anteil am geplanten Langstreckenflugzeug A350 solle 35 Prozent betragen. »Doch wir befürchten, daß netto nur zehn Prozent der Arbeit in deutschen Airbus-Werken erledigt werden sollen«, sagte Lütjen.
(ddp/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit
