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Bahn-Schlichtung auf Montag vertagt

Berlin. Die von der Deutschen Bahn AG und der Gewerkschaft Transnet benannten Schlichter Kurt Biedenkopf und Gerhard Schröder wollen den Tarifparteien am Montag ein gemeinsames Ergebnis vorlegen. Darauf einigte sich die Schlichtungskommission am Freitag in Berlin. Dabei geht es um die Fortdauer des im vorigen Jahr abgeschlossenen Tarifvertrages zur Beschäftigungssicherung für rund 180000 Bahnmitarbeiter bis 2010, also auch nach der Kapitalprivatisierung der Bahn.

Transnet hatte für den Fall des Scheiterns der Schlichtung die Einleitung von Arbeitskampfmaßnahmen angekündigt. Ein Arbeitskampf sei nur vermeidbar, wenn die Beschäftigung der Eisenbahner unabhängig von der künftigen Struktur der Bahn weitergeführt werde, also auch bei einer Trennung von Netz und Betrieb, sagte Transnet-Chef Norbert Hansen am Freitag. Er bekräftigte ferner die Forderung der Gewerkschaft nach einem integrierten Börsengang des Konzerns.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.09.2006, Seite 9, Kapital & Arbeit

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