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26.03.2026
Guatemala

»Viel Handlungsspielraum für soziale Veränderungen gibt es nicht mehr«

Guatemalas Justizsystem steht vor einer personellen Erneuerung. Der »Pakt der Korrupten« will seinen Einfluss wahren. Ein Gespräch mit Miguel Mörth

Von Thorben Austen, Quetzaltenango
Im Mai werden in Guatemala die Leitung der Generalstaatsanwaltschaft, das Verfassungsgericht und das Wahlgericht neu ernannt. Dies erscheint im Land gerade ähnlich wichtig wie eine Wahl des Staatspräsidenten. Warum hat diese eine so große Bedeutung für Guatemala? Seit Jahren werden diese drei Instanzen in ­Guatemala von der Korruption beherrscht. Das hat zur Folge, dass unabhängige Urteile kaum noch möglich sind. Die aktuelle Regierung von Bernardo Arévalo hat dem s...

Artikel-Länge: 8813 Zeichen

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