21.03.2026
Nichtinvasiver Pränataltest
Ein bisschen Gott spielen?
Debatte um Folgen der Kassenzulassung des nichtinvasiven Pränataltests erreicht Bundestag mit fraktionsübergreifendem Antrag
Von Niki Uhlmann
Seit 2012 ist es in der BRD möglich, das Blut Schwangerer auf Hinweise für Trisomie bei dem erwarteten Kind zu untersuchen. Ob das 13. (Pätau-Syndrom), 18. (Edwards-Syndrom) oder 21. (Down-Syndrom) Chromosom des Fötus nicht wie üblich zweifach, sondern dreifach vorliegt, dafür kann ab der zehnten Schwangerschaftswoche eine Wahrscheinlichkeit ermittelt werden. Damals kostete das mehr als 1.000 Euro und blieb vielen somit vorenthalten. Seit Juli 2022 ist der nichtinva...
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