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Neu erschienen

Lunapark21

Die Sommerausgabe der »Zeitschrift zur Kritik der globalen Ökonomie« befaßt sich im Spezial »Krank mit System – Das System ist krank« ausführlich mit Aspekten der Ökonomisierung des Gesundheitswesens. Dazu wurde ein Dutzend Beiträge zu Themen wie Macht der Pharmakonzerne, Gesundheitswirtschaft, Privatisierung von Krankenhäusern, Pflegenotstand, die Rolle von Frauen in der Sorgearbeit oder zur Forderung von ver.di nach einer Mindestpersonalbemessung an der Berliner Charité zusammengetragen. Zahlreiche Tabellen und Grafiken lockern die Beiträge ebenso auf, wie vier Auszüge aus Arztromanen (»Eine Traumfrau rackert sich ab«).

Im zweiten Schwerpunkt zum Euro debattieren Winfried Wolf, Elmar Altvater, Werner Rügemer und Karl Heinz Roth das Für und Wider eines Ausstiegs aus dem Euro.
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Lunapark21, Heft 22, Sommer 2013, 5,90 Euro, 74 Seiten; Bezug: Lunapark21, An den Bergen 112, 14552 Michendorf; Mail: luna@lunapark21.net

Marx21

Im neuen Heft des »Magazins für internationalen Sozialismus« kommen gleich drei Linksparteigrößen zu Wort. Christine Buchholz schreibt zur bevorstehenden Bundestagswahl und geht darauf ein, »warum das Kreuzchen wenig zählt, wir aber trotzdem Die Linke wählen sollten«. Parteivorsitzender Bernd Riexinger hält ein Plädoyer für die Zusammenarbeit von Gewerkschaften, sozialen Bewegungen und Linkspartei (»Unsere Arena ist die Straße«). Stefan Bornost, Chefredakteur von Marx21, hat Bodo Ramelow zum NSU-Skandal befragt. Der Vorsitzende der Linksfraktion im Thüringer Landtag glaubt nicht an Pannen, spricht statt dessen von einer »ordnenden Hand« im NSU-Komplex und daß Behörden mit und in der rechten Szene gearbeitet hätten. Darüber hinaus gibt es eine Analyse zur Lage in der Türkei sowie drei Beiträge zum 150. Geburtstag der SPD.
Marx21, Heft 31, Juli/August/September 2013, 4,50 Euro; Bezug: Marx21, Postfach 440346, 12003 Berlin; Mail: redaktion@marx21.de

Der rechte Rand

Es gibt Analysen zur Situation um die NPD (»Sterbende Partei« und »NPD-Verbot kommt«), zur »Pro«-Bewegung (»Provokation bis an die Schmerzgrenze«) sowie zur »Alternative für Deutschland«. Die könnte zum Sammelbecken für enttäusche Rechtsabweichler von CDU/CSU und frustrierte Anhänger der »Republikaner« werden. Außerdem gibt es einen Rückblick auf Naziaufmärsche am 1. Mai in Berlin, Dortmund, Würzburg und Frankfurt am Main.
Der rechte Rand, Nr. 142, Mai/Juni 2013, 3 Euro; Bezug: Der rechte Rand, Postfach 304180, 20324 Hannover; Mail: ­redaktion@der-rechte-rand.de

Themen:
junge Welt

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.07.2013, Seite 15, Politisches Buch

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