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Politische Zeitschriften

Neu erschienen

Antifa

In der neuen Ausgabe des Magazins der VVN-BdA erläutern Ulrich Schneider und Regina Girod Herausforderungen für die Zukunft der Fédération Internationale des Résistants (FIR). Ney Sommerfeld und Ivo Stern schreiben nach einem Besuch in Riga über »SS-Gedenken, Geschichtsdeutung und Neonazis« in Lettland. Über die Predigt eines Pastors in der Rigaer St.-Johannes-Kirche am 16. März, dem Tag des jährlichen »Legionärsmarsches«, heißt es: »Er verweist auf den aktuellen Krieg zwischen Russland und der Ukraine und stellt eine Verbindung zur lettischen SS-Legion her. Die Ukrainer, so sagt er, täten heute das, was die Legion damals getan habe: ihre Heimat verteidigen.« Und: »Mittig vor dem Altar, gut sichtbar für alle, sind Fahnen von baltischen Waffen-SS-Einheiten drapiert.« Mareike Gronich beschäftigt sich mit der »Kultur- und Literaturpolitik der extremen Rechten«. (jW)

→ Antifa. Magazin der VVN-BdA für antifaschistische Politik und Kultur, Mai/Juni 2026, 35 Seiten, 3,50 Euro, Bezug: VVN-BdA e. V., Magdalenenstr. 19, 10365 Berlin, E-Mail: antifa@vvn-bda.de

IMI-Analyse

In der Analysereihe der Tübinger Informationsstelle Militarisierung beschäftigt sich Jürgen Wagner mit der Frage, »wie die Bundeswehr Geld verheizt« – konkret mit dem »Paradebeispiel Funkgeräte«. Wann die neuen Digitalfunkgeräte bei der Bundeswehr eingeführt werden können, »stehe aktuell in den Sternen«. Die Abfolge von Pannen sei auch »einem Beschaffungsprozess geschuldet, der so auf Tempo setzt, dass notwendige Kontrollen unter der irreführenden Floskel eines ›Bürokratieabbaus‹ abgebaut wurden«. (jW)

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→ IMI-Analyse, Nr. 11/2026, 4 Seiten, Bezug: Informationsstelle Militarisierung (IMI) e. V., Hechinger Str. 203, 72072 Tübingen, PDF-Download über www.imi-online.de

Arbeiterpolitik

Die aktuelle Ausgabe des Blattes der Gruppe Arbeiterpolitik enthält Beiträge zum Tarifabschluss in der Tarifrunde der Länder, zu den geplanten Verschärfungen im Bereich des sogenannten Bürgergeldes, zur Frage der antimilitaristischen Gegenmacht in Betrieb und Gewerkschaften sowie zum Hintergrund des Krieges gegen den Iran. Ein weiterer Beitrag beschäftigt sich mit der Geschichte des Zionismus als in Europa entstandene politische Bewegung. (jW)

→ Arbeiterpolitik, Nr. 2/2026, 24 Seiten, 3 Euro, Bezug: Gesellschaft zur Förderung des Studiums der Geschichte der Arbeiterbewegung e. V. (GFSA), Postfach 106426, 20043 Hamburg, E-Mail: kontakt@arbeiterpolitik.de

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.05.2026, Seite 15, Politisches Buch

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Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Revision möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.

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