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Kuba hat Kabelanschluß

Havanna. Das zwischen Venezuela und Kuba verlegte Unterwasser-Glasfaserkabel ist offenbar in Betrieb. Die auf weltweite Beobachtung des Internets spezialisierte US-amerikanische Firma Renesys hat einem am Montag (Ortszeit) verbreiteten Bericht der Nachrichtenagentur AP zufolge seit dem 14. Januar eine »bemerkenswerte« Zunahme der Geschwindigkeit digitaler Datenströme nach Kuba festgestellt. Das auf dem Meeresboden zwischen Kuba, Jamaika und Venezuela verlegte Glasfaserkabel »ALBA-1« soll künftig schnelleren Datentransfer zwischen der Karibikinsel und der übrigen Welt ermöglichen. Bislang war Kuba auf teure und langsame Satellitenverbindungen angewiesen, weil wegen der Blockade durch die USA ein direkter Anschluß an die unweit der Insel im Meer verlaufenden Kabel nicht möglich ist.
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Erschienen in der Ausgabe vom 23.01.2013, Seite 1, Ausland

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