Die Hinweise auf illegale Einflussnahme durch Bolsonaro vor der Stichwahl gegen Lula am Sonntag verdichten sich. Das Team des ultrarechten Kandidaten soll eine IT-Firma aus den USA beauftragt haben, die KI-gestützte Systeme zur Wahlmanipulation anbietet.
Washington will eine allzu klare Schlappe bei der UN-Generalversammlung verhindern und mobilisiert seine Verbündeten weltweit, um gegen Kubas Resolution gegen die US-Blockade zu stimmen.
Der Soziologe und Publizist Ignacio Ramonet hat auf einer Konferenz der mexikanischen Arbeiterpartei eine vielbeachtete Analyse der gegenwärtigen Umwälzungen vorgelegt. junge Welt dokumentiert seine Rede hier zunächst in einer gekürzten Fassung.
Das Team des amtierenden Präsidenten Lula hat eine Beschwerde gegen den US-amerikanischen Meta-Konzern eingereicht. Der soll die öffentliche Meinung mit seinen Algorithmen für Facebook, Instagram und Whats-App zugunsten der Ultrarechten beeinflussen.
Ein Gefriertrockner für Knochengewebe in Kuba ist defekt. Der deutsch-spanische Hersteller weigert sich, ein Ersatzteil zu liefern. Die Begründung: die US-Blockade verhindere das. Das Unternehmen bricht damit EU-Recht.
Costa Rica folgt dem Vorbild El Salvadors und seines ultrarechten Präsidenten Nayib Bukele und eröffnet ein Massengefängnis für mehr als 5.000 Inhaftierte. Bereits jetzt hat die Anzahl an Gefangenen ein Rekordniveau erreicht.
Im Osten des Landes fordern Bauern die Rückgabe von Grundstücken, die ihre Familien seit Generationen bewirtschaftet haben. Sie werfen den Behörden vor, Räumungen zugunsten großer Hotelprojekte internationaler Tourismusunternehmen zu forcieren.
Washington wirft Havanna wegen seiner internationalen medizinischen Hilfseinsätze »Menschenhandel« und »Zwangsarbeit« vor. Doch Länder wie Uruguay und Mexiko wollen an den Einsätzen festhalten, Jamaika hat sogar neue Fachkräfte bestellt.
Venezuelas Regierung feiert den 14. Jahrestag des historischen Wahlsieg des ehemaligen Präsidenten Hugo Chávez. Währenddessen bringt die US-Justiz neue Anklagen gegen den entführten Staatschef Nicolás Maduro und seine Ehefrau Cilia Flores.
Kuba gedenkt zum 50. Jahrestag der Opfer des Terroranschlags auf ein Passagierflugzeug. Die Täter waren kubanische Contras, die als Agenten für die CIA tätig waren und bis an ihr Lebensende von den USA geschützt wurden.
Im US-Prozess gegen Venezuelas Präsidentenpaar verzichtet Caracas auf den diplomatischen Schutz für die beiden entführten Politiker. Dabei verschlechtert sich der Gesundheitszustand der First Lady in der Haft rapide.
Die ultrarechten Bolsonaristen haben bei den Wahlen am Sonntag deutlich hinzugewonnen. Die Entscheidung über die neue Präsidentschaft fällt allerdings erst in einer zweiten Runde im November.