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Nach den bisherigen Auszählungen führt die rechte Präsidentschaftsbewerberin Fujimori mit hauchdünnem Vorsprung. Das kommerzialisierte Rechtssystem kann sich das fortschrittliche Lager trotz beanstandeter Unregelmäßigkeiten kaum leisten.
Kubas Staatschef Miguel Díaz-Canel kündigt tiefgreifende, politische und wirtschaftliche Reformen für den sozialistischen Inselstaat an. Diese zielen auf eine weitere Marktöffnung der nationalen Wirtschaft nach chinesischem Vorbild ab.
Passend zu Trumps Plänen für seinen 80. mit blutigen Kämpfen vor dem Weißen Haus erlässt das State Department neue Sanktionen gegen Kuba. Diesmal ist das staatliche Ölunternehmen Cupet betroffen. Die Lage wird immer ernster.
Auch mehrere Tage nach der Stimmabgabe ist noch kein Ergebnis in Sicht. Den linken Sánchez und die Diktatorentochter Fujimori trennen aktuell nur wenige hundert Stimmen – das endgültige Resultat soll erst Mitte Juli feststehen.
Aktivisten streben ein Referendum zur Amtsenthebung des Präsidenten an, das von einer Mehrheit der Bevölkerung begrüßt wird. Proteste gegen sich und die zunehmend desolate Lage lässt der rechte Staatschef gewaltsam niederschlagen.
Die Repression gegen den Volksaufstand nimmt weiter zu. Am Wochenende wurde ein Gesetz zum Ausnahmezustand verabschiedet, der den Einsatz des Militärs im Innern vorsieht.
Russland hat seinen Willen zu enger Kooperation und Unterstützung der von Washington bedrohten Inselrepublik bekräftigt. Beim Zusammentreffen in Sankt Petersburg wurde auch die gemeinsame Entwicklung von Impfstoffen beschlossen.
Ihre bislang ergebnislosen Versuche, die kubanische Bevölkerung durch ein Hungerembargo zum Sturz der revolutionären Regierung zu bewegen, machen die US-Administration nur noch wütender und unberechenbarer.
Vor der Stichwahl führt die Diktatorentochter in Umfragen trotz anhaltender Proteste gegen sie vor dem sozialdemokratischen Kandidaten Sánchez. Politische Stabilität in dem tief gespaltenen Land ist in keinem Fall zu erwarten.
Kahlschlagpläne des ultrarechten Präsidenten treffen auf Widerstand der Bevölkerung unter dem Motto »El pueblo pasa la cuenta« (Das Volk rechnet ab). Reiche Eliten profitieren, indigene Territorien sind bedroht.
US‑Sanktionsdrohungen destabilisieren Kubas Wirtschaftsstruktur weiter und vertreiben ausländische Investoren. Die teilweise Einstellung des Kreditkartenverkehrs verschärft die ökonomische Isolation zusätzlich. Ist es der finale Schlag gegen die sozialistische Insel?
Nach zwei weiteren Ministerrücktritten wird es eng für Boliviens rechten Präsidenten Rodrigo Paz. Doch Washington drängt auf den Ausnahmezustand gegen die Streikbewegung, und ein Nachfolger steht in den Startlöchern.