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Seit ihrer Entführung aus Venezuela sitzen Nicolás Maduro und seine Ehefrau Cilia Flores in New York im Gefängnis. Ihre Anwälte wollen den Gerichtsprozess mit Berufung auf Maduros Immunität als Staatschef verhindern. Die Staatsanwaltschaft bereitet die Verhandlung vor.
Das Außenministerium in Washington hat einen irrlichternden Bericht über Kuba als »Hauptstadt des Kommunismus« veröffentlicht. Dieser hat auch eine innenpolitische Stoßrichtung, indem linke US-Gruppen als Satelliten Havannas gebrandmarkt werden.
Auf der Insel wird am kommenden Wochenende der Jahrestag der Revolution gefeiert. Die USA versuchen derweil aggressiver denn je, Havannas Errungenschaften zunichte zu machen.
Bei der Solidarität mit Kuba geht es nicht darum, nur zu teilen, was übrig ist, sondern es geht um die Verteidigung des Rechts auf Selbstbestimmung – auch für jedes andere Land.
Noch bevor der ultrarechte Abelardo de la Espriella, am 7. August sein Amt als künftiger Präsident Kolumbiens antritt, kündigte er einen politischen Kurswechsel an. Ganz oben auf seiner Abschussliste ist das Amt des Friedensbeauftragten.
Zum fünften Mal seit Beginn des Jahres kollabierte das nationale Stromnetz in Kuba aufgrund der US-Blockade. Kurz zuvor besuchte eine Delegation von vier Kongressabgeordneten der Demokratischen Partei Havanna und kritisierte die Trump-Regierung scharf.
Nach dem verheerenden Erdbeben vom 24. Juni gerät die Regierung der amtierenden Präsidentin Delcy Rodríguez zunehmend unter Druck. Basisorganisationen im Land stellen sich die Frage: Wer regiert wirklich in Caracas?
Die Spielregeln gelten für das Trump-Regime bei seine tollwütigen Angriffen auf Kuba weiterhin nicht. Erneut verhängt es Sanktionen gegen die Insel. Deutschland ist auch hier stiller Mittäter.
Die verschärfte US-Blockade Kubas, die darauf zielt, die Inselrepublik von Ölimporten abzuschneiden und wirtschaftlich niederzuringen, trifft die Energieversorgung abermals empfindlich. Und Washington erhält den Druck unvermindert aufrecht.
Nach den verheerenden Erdbeben in Venezuela agieren die USA als Kolonialherr – im Verbund mit Israel. Gelder werden weiter vorenthalten, Einnahmen laufen über Washington. Syriens »Weißhelme« nähren zudem Befürchtungen vor Regime-Change-Versuchen.
Mexikos Regierung unter Präsidentin Sheinbaum reicht es: Nach einem weiteren Fall, bei dem ein mexikanischer Migrant im Zusammenhang mit einer Razzia der Einwanderungsbehörde ICE getötet wurde, will sie Strafanzeige stellen.
Kuba beantragt bei der UN eine Sonderdebatte gegen die US-Blockade. Washington versucht das zu unterbinden. Washingtons Botschafter setzt statt dessen auf feindselige Rhetorik und drängt europäische Verbündete zur Enthaltung.