Die Nationalsversammlung hat beschlossen, dass Parteien, die aus dem Ausland finanziert würden, künftig von Wahlen ausgeschlossen werden. Außerdem hat der Präsident seine Amtszeit von sechs auf sieben Jahre verlängert.
Nach einem fünftägigen landesweiten Streik in Paraguay haben zu Beginn dieser Woche bereits mehr als 430 Fachärzte gekündigt, weil die Regierung des rechten Staatschefs Santiago Peña ihre Forderungen weitgehend ignoriert.
Neben ersten Details gibt es rund um Trumps Öldeal mit Venezuela zahlreiche Ungereimtheiten. Unter anderem gehen die Finanzfragen nicht auf. Die USA übernehmen die Kontrolle über Ölfelder, die zuvor von Russland und China bewirtschaftet wurden.
Die Energieblockade der USA gegen Kuba wirkt sich weiter erdrückend auf die Bevölkerung der sozialistischen Inselrepublik aus. Doch während ein Großteil der Welt tatenlos zuschaut, liefert eine Gruppe solidarischer Länder direkte materielle Unterstützung.
Der US-Imperialismus hat Caracas abermals unterjocht: Ein Abkommen über Zugriff Washingtons auf Ölvorkommen wurde geschlossen. Übergangspräsidentin Rodríguez kontert Kritik mittels Betonung der Vorteile für die Venezolaner und Venezolanerinnen.
Bolivien: Neue Vorwürfe zur Verstrickung in Drogenhandel. Audioleak weist auf Wahlmanipulation. Während die mächtigen Nutznießer des »Trollkönigs« ihn fallenlassen wie eine heiße Kartoffel, kommen immer mehr Details über sein Netzwerk digitaler Kampagnen ans Licht.
Die Abschiebebehörde ICE erweitert ihre Jagd auf Migranten auch auf Familienmitglieder von US-Militärs, obwohl diese bisher als geschützt galten. Betroffene sprechen von Verzweiflung, während Politiker der Demokraten vor negativen Konsequenzen auf die Kriegstüchtigkeit warnen.
Der Prozess gegen den Ende Juli in sein Heimatland zurückgekehrten Expräsidenten Hernández beginnt. Immer wieder sickern Audioaufnahmen durch, die unter anderem zeigen, dass Washington mit dem Drogenbaron noch einiges vorhat: die Stärkung der Rechten in Lateinamerika.
Immer mehr politische Verstrickungen des ultrarechten politischen Beraters, Fernando Cerimedo werden im Laufe seiner Festnahme aufgedeckt. Sie reichen über ganz Lateinamerika und sind ein weiterer Nachweis für die koordinierte Vernetzung der neuen Rechten im Subkontinent.
Die für die wichtige Handelsroute zuständige Kanalbehörde ACP reduziert die Anzahl der zulässigen täglichen Schiffsdurchfahrten. Grund dafür ist die anhaltende Trockenheit – während das sich aufbauende »El Niño«-Phänomen verspricht, eines von historischem Ausmaß zu werden.
Zum zehnten Mal in diesem Jahr erhöhen die USA den Druck durch Zwangsmaßnahmen auf Kuba, um den Inselstaat zu unterwerfen. Betroffen sind unter anderem Privatpersonen, Rohstoffhändler und der Tourismussektor.