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Draghi: Krise noch nicht überwunden

Paris. Der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, hat Hoffnungen auf ein schnelles Ende der Euro-Krise gedämpft. Die Krise sei noch nicht überwunden, sagte er am Freitag bei seinem Besuch in Paris dem Radiosender Europe-1. Er rechne erst in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres mit einer Erholung. Die Herabstufung Frankreichs durch die Ratingagentur Moody’s vergangene Woche bezeichnete der Zentralbankchef, der am Mittag von Präsident François Hollande empfangen wurde, als Signal. »Wir sind noch nicht aus der Krise raus«, warnte Draghi. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 01.12.2012, Seite 9, Kapital & Arbeit

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