-
20.11.2012
- → Schwerpunkt
Reaktionen zu Israels Angriffen auf Gaza
Frankreich: In Paris forderte die Französische Kommunistische Partei die Regierung und die EU auf, wegen der Angriffe auf den Gazastreifen Sanktionen gegen Israel zu verhängen. Zugleich unterstützte sie eine Demonstration für gerechten Frieden zwischen Palästinensern und Israelis, die am Wochenende an der Place de la Bastille stattfand. Die Regierung von Staatschef François Hollande solle bei der israelischen Regierung intervenieren, um eine sofortige Einstellung der Militäroffensive sowie der gezielten Morde an palästinensischen Repräsentanten zu erreichen, so die PCF.
Griechenland: Aus Anlaß des Jahrestags der Studentenrebellion 1973 gegen die damalige faschistische Militärdiktatur beteiligten sich in Athen Tausende Menschen an einer antiimperialistischen Großdemonstration, die zunächst zur US-Botschaft und anschließend zur diplomatischen Vertretung Israels zog. Die Demonstranten verurteilten die israelischen Angriffe auf den Gazastreifen und solidarisierten sich mit dem gerechten Kampf des palästinensischen Volkes. »Israel, das syrische und palästinensische Gebiete besetzt hält, bombardiert Gaza. Es versucht, einen Brückenkopf zu schaffen, um auf Kosten der Palästinenser Syrien und dann Iran angreifen zu können«, warnte die Generalsekretärin der KP Griechenlands, Aleka Papariga.
Indien: Die beiden größten kommunistischen Parteien Indiens verurteilten in einer gemeinsamen Stellungnahme Israels neuen Krieg gegen Gaza. Prakash Karat, Generalsekretär der KPI (Marxistisch) und sein Amtskollege S. Sudhakar Reddy von der KPI forderten die indische Regierung auf, die israelische Aggression offiziell zu verurteilen und sofort alle militärischen Verbindungen mit Tel Aviv abzubrechen.
Venezuela: Der venezolanische Präsident Hugo Chávez forderte während einer Kabinettssitzung ein Ende der Aggressionen gegen Syrien, gegen Palästina und die Völker der Welt. Er unterstrich die Unterstützung seines Landes für den Antrag an die UNO, Palästina als Vollmitglied in die Vereinten Nationen aufzunehmen.
Griechenland: Aus Anlaß des Jahrestags der Studentenrebellion 1973 gegen die damalige faschistische Militärdiktatur beteiligten sich in Athen Tausende Menschen an einer antiimperialistischen Großdemonstration, die zunächst zur US-Botschaft und anschließend zur diplomatischen Vertretung Israels zog. Die Demonstranten verurteilten die israelischen Angriffe auf den Gazastreifen und solidarisierten sich mit dem gerechten Kampf des palästinensischen Volkes. »Israel, das syrische und palästinensische Gebiete besetzt hält, bombardiert Gaza. Es versucht, einen Brückenkopf zu schaffen, um auf Kosten der Palästinenser Syrien und dann Iran angreifen zu können«, warnte die Generalsekretärin der KP Griechenlands, Aleka Papariga.
Indien: Die beiden größten kommunistischen Parteien Indiens verurteilten in einer gemeinsamen Stellungnahme Israels neuen Krieg gegen Gaza. Prakash Karat, Generalsekretär der KPI (Marxistisch) und sein Amtskollege S. Sudhakar Reddy von der KPI forderten die indische Regierung auf, die israelische Aggression offiziell zu verurteilen und sofort alle militärischen Verbindungen mit Tel Aviv abzubrechen.
Venezuela: Der venezolanische Präsident Hugo Chávez forderte während einer Kabinettssitzung ein Ende der Aggressionen gegen Syrien, gegen Palästina und die Völker der Welt. Er unterstrich die Unterstützung seines Landes für den Antrag an die UNO, Palästina als Vollmitglied in die Vereinten Nationen aufzunehmen.
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ siehe auch
→ mehr aus dem Ressort Schwerpunkt