Zum Inhalt der Seite

Aufforderung zum Waffenstillstand

Ankara. Bereits zum dritten Mal innerhalb von zwei Wochen haben Guerillakämpfer der Arbeiterpartei Kurdistans am Mittwoch eine Pipeline gesprengt. Der Anschlag in der Provinz Agri galt einer aus dem Iran kommenden Erdgasleitung. Zuvor waren bereits eine Erdgaspipeline in der Schwarzmeerprovinz Ordu und eine aus dem Irak kommende Ölpipeline gesprengt worden. Unterdessen haben Vertreter von 649 Nichtregierungsorganisationen vor allem aus den kurdischen Landesteilen am Dienstag in Diyarbakir über eine friedliche Lösung der kurdischen Frage beraten. Der Vorsitzende der Ärztekammer von Diyarbakir, Semsettin Koc, forderte im Namen der Konferenzteilnehmer sowohl die Armee als auch die PKK zu einem Waffenstillstand auf.
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 22.07.2010, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!