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Weiter Suche nach Vermissten in Venezuela
Caracas. Auch am fünften Tag nach den verheerenden Erdbeben mit bislang offiziell 1.450 Toten in Venezuela geben die Rettungskräfte nicht auf. Einsatzkräfte aus Venezuela und zahlreichen anderen Staaten suchen unter eingestürzten Gebäuden nach Zehntausenden Menschen, die noch unter den Trümmern vermutet werden. »Die unermüdliche Suche geht weiter, der enorme Einsatz der mehr als 25.000 Rettungskräfte geht weiter«, erklärte der Präsident der Nationalversammlung Jorge Rodríguez. Mehr als 2.500 Wohngebäude und andere Einrichtungen sind vollständig eingestürzt oder schwer beschädigt worden, darunter fast 780 Wohnhäuser und 38 Krankenhäuser, heißt es in der jüngsten Schadensbilanz. Erschwert werden die Sucharbeiten durch zahlreiche Nachbeben. Am Morgen (Ortszeit) erschütterte nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS ein Beben der Stärke 4,6 vor der Küste Venezuelas die Region. Rund 100 US-Soldaten sind derweil ebenfalls im Einsatz. Ein Team der Luftwaffe mit Erfahrung im Flugplatzmanagement unterstütze die venezolanischen Behörden dabei, den »lebenswichtigen Zufluss und Abfluss des Luftverkehrs« zu erweitern, teilte das US-Südkommando Southcom am Sonntag in Washington mit. (dpa/AFP/jW)
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