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Steuer: Paris nimmt Konzerne ins Visier

Paris. In Frankreich drohen drei namhaften Konzernen wegen Verdachts auf Steuerhinterziehung in Liechtenstein strafrechtliche Ermittlungen. Das Haushaltsministerium übergab die Akten von adidas, Total und Michelin an die Pariser Staatsanwaltschaft, wie Haushaltsminister Eric Woerth am Dienstag bestätigte. Alle drei Unternehmen wiesen die Verdächtigung des Steuerbetrugs kategorisch zurück.

Neben dem Prüfungsauftrag bei den Konzernen hat das Ministerium der Staatsanwaltschaft 30 Privatpersonen gemeldet. Grund der Verdachtsmomente: Die Namen der Unternehmen und Personen oder ihnen zugeschriebener Stiftungen befinden sich auf einer CD-Rom, die der Bundesnachrichtendienst im Februar von einem ehemaligen Mitarbeiter einer Liechtensteiner Bank gekauft hatte.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 01.04.2009, Seite 9, Kapital & Arbeit

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