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31.03.2009
- → Kapital & Arbeit
Krise: Handel sieht höhere Risiken
Düsseldorf. Der deutsche Einzelhandel schaut angesichts der
anhaltenden Konjunkturkrise mit wachsender Sorge in die Zukunft.
»Die Lage des Einzelhandels ist 2009 angespannt. Der Start
ins Jahr war verhalten«, sagte der
Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes des Deutschen
Einzelhandels (HDE), Stefan Genth, am Montag in Düsseldorf.
Die Einzelhändler hätten deshalb ihre Erwartungen nach
unten geschraubt.
Bei einer aktuellen Umfrage des HDE bei fast 1200 Unternehmen gaben 40 Prozent der Betriebe an, sie rechneten im ersten Halbjahr 2009 mit Umsatzrückgängen, nur 19 Prozent rechneten mit Zuwächsen. Zwar hält der Branchenverband noch an seiner Prognose fest, daß der Einzelhandel in diesem Jahr mit einem blauen Auge davonkommen und höchstens Umsatzeinbußen von nominal einem Prozent zu verkraften haben werde. Doch räumte Genth ein, daß diese Erwartung möglicherweise nach unten korrigiert werden müßte, wenn die Arbeitslosenzahlen – wie in den jüngsten Prognosen vorausgesagt – deutlich steigen sollten.
(AP/jW)
Bei einer aktuellen Umfrage des HDE bei fast 1200 Unternehmen gaben 40 Prozent der Betriebe an, sie rechneten im ersten Halbjahr 2009 mit Umsatzrückgängen, nur 19 Prozent rechneten mit Zuwächsen. Zwar hält der Branchenverband noch an seiner Prognose fest, daß der Einzelhandel in diesem Jahr mit einem blauen Auge davonkommen und höchstens Umsatzeinbußen von nominal einem Prozent zu verkraften haben werde. Doch räumte Genth ein, daß diese Erwartung möglicherweise nach unten korrigiert werden müßte, wenn die Arbeitslosenzahlen – wie in den jüngsten Prognosen vorausgesagt – deutlich steigen sollten.
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(AP/jW)
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