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Konzerne erwägen Netzverkauf

Frankfut/Main. Dem deutschen Strommarkt steht möglicherweise ein Strukturwandel bevor. Große Konzerne wollen sich Medienberichten zufolge von ihren Übertragungsnetzen trennen und damit entsprechenden Plänen der Europäischen Union zuvorkommen. Daß Stromproduktion und Stromnetze bei den großen Versorgern in einer Hand liegen, gilt als ein Hauptgrund für mangelnden Wettbewerb und als Folge für überhöhte Strompreise in Deutschland. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hatter am Donnerstag berichtet, daß E.ON den Netzverkauf prüfe. Dem Bericht zufolge sollen die Gespräche mit der EU-Kommission über die Abgabe der rund 10 000 Kilometer Hoch- und Höchstspannungsleitungen sehr weit fortgeschritten sein. Der Rheinischen Post (Freitagausgabe) zufolge wollen sich sogar alle großen Stromproduzenten von ihren Netzen trennen.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 29.02.2008, Seite 9, Kapital & Arbeit

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