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Zum frühen Nachmittag gibt es ein Intermezzo der Berliner Punkband G.P.S. Die fünf Musikerinnen und Musiker unterhielten das Publikum der Konferenz mit einer halbstündigen Einlage. Unverkennbar sind die verschiedenen musikalischen Genreeinflüsse, die sich in den Songs der Band niederschlagen – neben Punk auch Blues, Metal, und Grunge. Neben der Musik konnte sich das Publikum auch über die energiegeladene Bühnenperformance freuen. Nach den inhaltlich anspruchsvollen Vorträgen des bisherigen Tages lieferten G.P.S. eine so willkommene wie passende kulturelle Anregung. Nicht nur im Konferenzsaal, sondern auch auf den Gängen der »Wilhelmhallen« ließen junge Fans der Band beim spontanen Tanzen ihrer Energie freien Lauf.
Eine weitere freudige Botschaft: Die Spendensammlung für Mumia Abu-Jamal hat weit mehr als 1.000 Euro eingebracht.
Im Anschluss ging mit einem Ausschnitt aus einem Film »Träume und andere Realitäten« über die Geschichte der jungen Welt und des Verlags 8. Mai, an dem die Filmemacherin Clara Erhardt, Mitarbeiterin des Verlags, zur Zeit arbeitet, weiter. »Es ist ein immer drängenderes Thema, linken Medien Sichtbarkeit zu verschaffen«, sagte Erhardt. »Die vielen juristischen Prozesse, denen die junge Welt ausgesetzt ist, zeigen, wie wichtig ein solches Medium ist«.
»Wer bei der jungen Welt anfängt, hat einen kritischen Standpunkt«, sagt der seit Dezember amtierende Geschäftsführer Sebastian Carlens in dem kurzen, gezeigten Abschnitt. Zur Sprache kommen vom ehemaligen Geschäftsführer Dietmar Koschmieder bis zum langjährigen Chefredakteur Arnold Schölzel viele zu Wort, die zum Aufbau der jungen Welt, wie sie heute existiert, beigetragen haben. Der Film feiert seine Kinopremiere am 14. Februar.
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