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Furioser Beginn mit der Band »Kontrast«

Die 31. Rosa-Luxemburg-Konferenz ist eröffnet! Trotz eiskalter Temperaturen und Schnee ist der Andrang vor den Wilhelm-Studios im Berliner Stadtteil Reinickendorf groß – bis zum circa 300 Meter entfernten S-Bahnhof stehen die Menschen Schlange. Nur einige Genossinnen und Genossen aus dem Norden konnten wegen des eingestellten Zugfernverkehrs nicht anreisen. Doch über den RLK-Livestream auf der Startseite der jW-Homepage können auch die Daheimgebliebenen die Konferenz verfolgen.

In den Hallen füllte sich vor allem der »Markt der Möglichkeiten« schnell, während in der großen Konferenzhalle die Band »Kontrast« pünktlich um 10.30 Uhr begonnen hat zu spielen. Mit ihrer Mischung aus anatolischem Folk, Rock und Balkanmusik ziehen die acht Musikerinnen und Musiker immer mehr Besucherinnen und Besucher an. Wer sich über die Band informieren möchte, kann das Interview in der jW-Ausgabe vom 30. Dezember 2025 nachlesen.

Um elf Uhr eröffnete Moderatorin Gina Pietsch offiziell die Konferenz. Zunächst verwies sie auf die in der Halle ausgestellten Plakate zum Thema Frieden aus dem jW-Plakatwettbewerb. Für den späten Nachmittag kündigte sie Botschafter aus Venezuela und Kuba an. Bei Pietschs Aufforderung: »Den Kriegstreibern muss das Handwerk gelegt werden«, brandete Beifall auf. Damit leitete Pietsch über zum ersten Referat der Konferenz: Manuel Pineda von der Kommunistischen Partei Spaniens spricht über die multipolare Weltordnung. (mp)

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