Gegründet 1947 Donnerstag, 22. Januar 2026, Nr. 18
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Größe und Breite

Impressionen von der 31. Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz
Große Saalmanifestation: Solidarität mit den Opfern imperialistischer Raubzüge
Eröffnungskonzert der Band Kontrast
Podiumsgespräch: »Butter statt Kanonen. Was tun gegen Aufrüstung, Militarisierung und Kriegsgefahr?«
Sweet is the Punk. G.P.S. heizen ein
Fäuste kann man auch ballen. Teilnehmer der Konferenz
Francesca Albanese ist live zugeschaltet und spricht zu Israels Krieg gegen die palästinensische Bevölkerung
Ulrike Eiffler erinnert an den im Dezember verstorbenen Schauspieler, Gewerkschafter und Internationalisten Rolf Becker
Jugend hört
Jugend diskutiert. Nein zur Wehrpflicht!
Reges Treiben in der Nachbarhalle, in der verschiedene Organisationen ihre Stände aufgebaut haben
In Solidarität mit Mumia Abu-Jamal: Noelle Hanrahan, Gründerin von Prison Radio
Manuel Pineda aus Spanien über Kubas Stellung in einer multipolaren Welt
Szenische Lesung. Lamis Ammar: »Mein bedrohliches Gedicht«
Jörg Goldberg spricht zur Epochenkrise des westlichen Kapitalismus und die Folgen für die BRD
Kulturpodium: Jake Romm, Repräsentant der Hind Rajab Foundation aus den USA
Robert Holbrook gibt Antworten auf die Frage, ob die USA vor einem Bürgerkrieg stehen
Souverän und mit leichter Hand. Gina Pietsch gibt die bewährte Conférencière
Klassenorientiert gegen den Krieg. Cinzia Della Porta spricht über Arbeiterproteste und Gewerkschaften
Die Rolle der Medien bei der Militarisierung beleuchtet Irene Zugasti Hervás
Rumpelkinder – Schmuddelstilzchen. Andreas Rebers singt Franz Josef Degenhardt

Zwei alte Industriehallen, die das angemessene Ambiente schufen, mit interessiertem, mit internationalistischem, mit solidarischem Publikum zu füllen – das gelang beinahe mühelos: ein Rekord an verkauften Tickets zur nunmehr 31. Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz (unter dem Motto: »Kopfüber in den Krieg. Gegen Rüstungswahn und mediale Mobilmachung«) am 10. Januar in den Wilhelm-Studios im Norden Berlins. Größe ist das eine. Breite und Vielfalt das andere. Referenten unterschiedlichster Provenienz zu unterschiedlichsten Themen, ein Grußwort aus dem Untergrund, eine Manifestation der Solidarität, die allerdings alle eines einte: die Kritik an den herrschenden Verhältnissen – weltweit. Dazu eine Kapelle, Chansons, Rap und Punk in kritischem Geiste sowie eine ganze Halle voller Material wider die Ordnung der Unterdrückung. So mannigfaltig, so buntscheckig war die Konferenz. Die kommende im Jahr 2027 soll der vergangenen darin nicht nachstehen. Das ist jedenfalls unser Anspruch. (jW)

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