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10.01.2021 10:00 Uhr

Fotoausstellung der Fortschrittlichen Arbeiterfotografen/R-mediabase

»Der Sieg der Vernunft kann nur der Sieg der Vernünftigen sein«
Ernst Wilhelm Grüter: »Gerechtigkeit«
Jens Schulze: »LL-Demo Polizeieinsatz«
Gabriele Senft: Unteilbar, Dresden (2019)
Andrea Kähler: »Arbeitskampf«
Ricarda Heidemann: Unteilbar (2018)
TWIN Aguas del Rio (Y del Mar!): »Berlin Antikolonial« (2019)
Editha Künzel: »Patietenbeteiligung« (2018)
Keine Grenzen (2012)
Schule in Havana (2013)
Schlossenbau stoppen (2005)
Winterbäckerin (2017)
Kinder für Frieden (Suhl, 2019)
Fotografos en Solidaridad
Apothekerinnen demonstrieren gegen Stellenabbau im Gesundheitswesen, Brandenburger Tor (Berlin, 12.11.2002)
RLK 2018
Köpi Cafe (2015)
9. November, Berlin 2014
Fridays for Future (2019)
Unteilbar(2018)
Stop Nazi
women's march (2018)
Black Lives Matter
Der rassistische Anschlag in Hanau - Say Their Names
Der Schwür von Büchenwald
Gegen der Rassismus der Mitte

Die vorliegende Fotostrecke ist ein zusammenfassendes Arbeitsergebnis einer Gruppe von Fotografinnen und Fotografen aus dem Genre der sozialkritischen Arbeiterfotografie und zwangsläufig ein Abbild der gesellschaftlichen Entwicklung der letzten Jahre. Die agierenden Fotografinnen und Fotografen sind vorwiegend in und um Berlin ansässig und aktiv in der fortschrittlichen Arbeiterfotografie Berlin, der R-Mediabase oder auch gleichzeitig autonom in anderen Projekten unterwegs. Es geht hier um den gemeinsamen Blick aus persönlich erlebten Erfahrungen, der permanenten Suche nach Wegen und solidarischen Lösungen im täglichen Leben. Menschen sind in den abgelichteten Szenen nicht nur Pseudonyme für den Begriff der Vernunft und der Suche nach einer menschenwürdigen Realität, sie bilden auch den roten Faden in der Umsetzung der Träume.

In der Motivauswahl sind unter anderem Themen wie Jugend, Frauenrechte, Geschichte, Bildung, Arbeitskampf, soziale Freiräume, bezahlbare Mieten, Solidarität mit Flüchtenden, erstarkender Nazismus und Gegenproteste zu finden.

Fotografien von

Andrea Kähler

Andrea Kähler ist tief im Norden eines kleinen und vergangenen Landes geboren, früh in Berlin gelandet. Das spiegelt sich in Andreas Fotos und ihrem Arbeitsstil, ob Porträt oder Szene, lebensfroh wider. Der hautnahe Kontakt zum Inhalt ihrer Reportagen wird dem Betrachter schnell deutlich.

Editha Künzel

Die Sechziger waren ihre glückliche Kindheit im friedlichen Berlin mit vier Geschwistern. Die erste Kamera, Schulprojekte, als Kinderkrankenschwester führte sie das Fotografieren der Neugeborenen auf ihrer Station ein. Unrecht, Willkür, Widerstand, Soziales Engagement und Zivilcourage sind ihre Themen.

Ernst Wilhelm Grüter

Hamburg, glücklich verheiratet und Rentner.

Linker Fotograf. Liebt das gemeinsame Leben und den gemeinsamen Kampf. Glaubt nicht (mehr) an den Sieg, aber an die Vernunft.

Gabriele Senft

Geboren 1949 in Belzig (Brandenburg), Karl-Marx-Universität in Leipzig, Fotojournalistin in der Fotoabteilung Zentralbild der Nachrichtenagentur ADN/DDR, Tageszeitung junge Welt. Sie möchte mit ihrer Fotokamera denen solidarisch beiseite stehen, die gegen Sozialabbau und Militarismus aufstehen und mit Fotografien vermitteln und zeigen, dass eine andere, gerechtere Welt möglich ist.

Jens Schulze

Er wurde 1967 im Sozialismus geboren, Spezialschule, Offiziershochschule der Volksarmee. 1990 unfreiwillig im Kapitalismus gelandet, nun Elektroingenieur, Planungsingenieur in einem Ingenieurbüro in Berlin. Malerei, Grafik, Druck und Fotografie stets verbunden mit aktiver politischer Arbeit und dem Menschen im Mittelpunkt der Motive.

Ricarda Heidemann

Lebt in Frankfurt Oder, beschäftigt sich bereits einige Jahre mit sozialer Straßenfotografie. Ricarda beteiligt sich sehr gern in der Gruppe der sozial und gesellschaftlich engagierten Fotografinnen und Fotografen in Berlin und ist in der Galerie fortschrittlicher Arbeiterfotografen vertreten. Hauptberuflich Triebfahrzeugführerin einer Privatbahn.

TWIN Aguas del Rio

Als Tochter eines kubanisch-deutschen Paares, erblickte ich im März 1965 in Havanna das Licht der Welt, wurde Berlinerin. Immer gingen Menschen aus aller Welt in ihrem Elternhaus ein und aus. Musik und Gesellschaft, es wirkt auch in ihren Fotografien.

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