Der Dokuzweiteiler »Deutsch. Jüdisch. Sicher? Maccabiah – Sportfest im Krieg« begleitet Mitglieder von Makkabi Deutschland auf dem Weg zur Makkabiade nach Israel. Die Nähe des Vereins zum zionistischen Staat bleibt dabei unkommentiert.
Eine neue Studie des deutsch-israelischen Forschers Alon Sahar untersucht die Rolle von prozionistischen Akteuren wie UN Watch, der DIG und der Amadeu-Antonio-Stiftung bei der Schmutzkampagne gegen das UN-Palästinenserhilfswerk UNRWA.
Widersprüche und offene Fragen: Georg Tidl untersucht die Sprengung der Ostseepipelines und die Interessen der verschiedenen Akteure. Er sieht in dem Anschlag einen »Wendepunkt für Deutschland«.
Wer besiegte Nazideutschland? Eine Streitschrift präsentiert Zahlen und Fakten, die dabei helfen, die im »Westen« gängigen Mythen über den Zweiten Weltkrieg zu hinterfragen.
Die Beobachtung der Palästina-Solidaritätsgruppe BDS Berlin ist gestoppt und die Einstufung als »gesichert extremistische Bestrebung« zurückgezogen, noch bevor es zu einer gerichtlichen Entscheidung kam.
Die Beschäftigung mit dem historischen Antifaschismus ist immer auch eine Auseinandersetzung mit der Gegenwart: Essays eines italienischen Antifaschisten zu deutschem Faschismus und europäischem Widerstand.
Neuerscheinung: Milei hat weltweit Anhänger. Ein von sämtlichen Regularien entfesseltes Kapital, ein Staat, der auf seine Gewaltfunktionen zurückgestutzt wird, weckt Phantasien und schafft Nachahmer.
Krise der neoliberalen Universität und Krise der Kritik: Ein Sammelband zur Krise der Hochschulen ist lesenswert, auch wenn er nicht frei ist von Schwächen eines linksliberalen Akademismus.
Der Inlandsgeheimdienst erklärt in einer neuen Broschüre über »antisemitische Codes« der Palästina-Solidarität die legendäre Cartoonfigur Handala und aufgeschnittene Wassermelonen zu »extremistischen« Symbolen.
Was bleibt vom Hamas-Terror in der Uckermark? Nichts. Statt dessen ein Anschlag unter Freunden und ein Antisemitismusbeauftragter, der nichts gewusst haben will.
Verdi betont, Teil der Friedensbewegung zu sein. Gleichzeitig macht die Gewerkschaft eine Tarifpolitik, die im Kriegsfall reibungslose Abläufe garantiert.