Besonders drastisch werden die Bilder, wenn der industrielle Ablauf ins Stocken gerät. In mindestens zwei Fällen wird einem an der Schlachtlinie hängenden Tier ein Fuß abgeschnitten – vor dem Entblutungsschnitt.
Faschismus und Kriegsvorbereitung: Ein schmaler Band zur DDR-Faschismusforschung fragt nach deren Relevanz für die Gegenwart. Das ist erfreulich, denn an diese wissenschaftlichen Leistungen haben jahrzehntelang fast nur die »abgewickelten« Forscher erinnert.
Unterstützt, genutzt und in bestehende Machtstrukturen integriert: Jörg Kronauer hat den Vormarsch der transatlantischen Rechten untersucht – und die Interessen, die hinter ihrem Aufstieg stehen.
Gegen den Linksliberalismus, der »klassenblind und moralisch argumentiert, wo es eine materialistische Analyse braucht«: Olivier Davids Plädoyer für die Rückbesinnung auf klassenkämpferische Kunst und Politik.
Um den Schweinepreis zu stützen, lässt die Schweizer Schweinebranche seit Juni pro Woche rund 900 Ferkel zur Schlachtung ins Ausland transportieren: Die Fahrt dauert bis zu zehn Stunden. Eine Tierrechtsorganisation hat Strafanzeige gegen die Verantwortlichen gestellt.
Auf dem Weg in die »Militärrepublik«: Jürgen Wagner arbeitet die Verbindung zwischen Außen-, Militär- und Sozialpolitik heraus und zeigt, wie Deutschland für den Abmarsch an die Ostfront vorbereitet wird – und wer die Zeche dafür bezahlen soll.
Die Informationsstelle Militarisierung feiert ihr 30jähriges Bestehen. Seit 1996 klärt die IMI von Tübingen aus über die Kriegsvorbereitungen der BRD auf. Viele ihrer frühen Warnungen sehen die Verantwortlichen heute bestätigt.
Der Genozid an den Sinti und Roma wurde jahrzehntelang verdrängt. Auch heute zeigt die Gedenkkultur eine politisch aufschlussreiche Hierarchie. So erfüllt dieser Genozid keine besondere Funktion für die außenpolitische Selbstdarstellung der BRD.
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Der Dokuzweiteiler »Deutsch. Jüdisch. Sicher? Maccabiah – Sportfest im Krieg« begleitet Mitglieder von Makkabi Deutschland auf dem Weg zur Makkabiade nach Israel. Die Nähe des Vereins zum zionistischen Staat bleibt dabei unkommentiert.
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Eine neue Studie des deutsch-israelischen Forschers Alon Sahar untersucht die Rolle von prozionistischen Akteuren wie UN Watch, der DIG und der Amadeu-Antonio-Stiftung bei der Schmutzkampagne gegen das UN-Palästinenserhilfswerk UNRWA.
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Widersprüche und offene Fragen: Georg Tidl untersucht die Sprengung der Ostseepipelines und die Interessen der verschiedenen Akteure. Er sieht in dem Anschlag einen »Wendepunkt für Deutschland«.
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Wer besiegte Nazideutschland? Eine Streitschrift präsentiert Zahlen und Fakten, die dabei helfen, die im »Westen« gängigen Mythen über den Zweiten Weltkrieg zu hinterfragen.