Buchhandlungen sind Orte kritischer Öffentlichkeit und werden von Staatsminister Weimer diskreditiert, sagt Fedor Renje. Er arbeitet in der Karl-Marx-Buchhandlung in Frankfurt am Main.
Zum 43. Mal räumen die Beiträge auf mit Klischees und inspirieren zu Neuem. Ob obligatorisch verordnete Glückseligkeit oder staatliche Repression: Handelnde Gemeinschaft ist gefordert.
Es gibt Bestrebungen, aus der Linkspartei eine Klassenpartei zu machen, sagt Martha Teichert aus dem Bundesvorstand des SDS. Das sei eines der Themen, die im Juni auf einem Kongress in Berlin diskutiert werden sollen
Nach dem Erfolg im letzten Jahr soll auch das nächste Protestcamp von »Rheinmetall entwaffnen« in Köln stattfinden, erklärt Luca Hirsch. Von Repression werde man sich nicht einschüchtern lassen.
Ein Protestzug zum Luftwaffenstützpunkt Büchel forderte den Abzug der Vernichtungswaffen, berichtet die Mitorganisatorin und Kinderärztin Hildegard Slabik-Münter.
Die Unternehmen interessiert nicht die soziale Frage des Wohnens, sondern nur Gewinnmaximierung, sagt Aaron Pfeiffer, Sprecher der Mieter*innengewerkschaft.
Durch die US-Basis im rheinland-pfälzischen Ramstein ist die BRD in den Iran-Krieg involviert und leistet Beihilfe, sagt Tobias Pflüger von der Informationsstelle Militarisierung in Tübingen.
Ukrainische Polizisten haben den Pazifisten Jurij Scheljaschenko mit Zwangsrekrutierung bedroht, berichtet Armin Scholl, der ihn als Doktoranden an der Universität in Münster aufgenommen hat.
Gewerkschaften müssen sich dagegen wenden, dass die herrschenden Kräfte das Völkerrecht und Kuba angreifen, fordert der IG-Metall-Gewerkschaftssekretär Luis Sergio.
Intensivere Landwirtschaft ist auf Öllieferungen angewiesen. Durch den Krieg gegen den Iran könnten die Preise für Düngemittel weiter steigen und hierzulande die Kosten untragbar werden lassen, warnt Berit Thomsen.
Auch mit ihren Gewaltexzessen erfüllt die Polizei ihre Rolle als Ordnungsmacht im Kapitalismus, betont Marin Jung von der Initiative »Copwatch Leipzig«.