Ein gutes Buch ist immer auch ein gut gemachtes Buch: Wie liegt es in der Hand, wie lässt es sich blättern, wie ist es um die Lesbarkeit bestellt, was bietet der Einband dem Auge, gibt es passende Bilder im Innenteil und so weiter.
Die Stadt / buchstabiert sich / ohne Zwischentöne. // Rufe treffen auf Geschrei, / Lärm auf größeren Lärm, / Getöse auf Besinnungslosigkeit. // Agonie / am Alexanderplatz, / Zugluft am Zoo.
Die Wiese liegt im kränklich gelben Dämmer / des Abendlichts auf braun’ und gold’nen Halmen, / bis Glocken dumpf um Mitternacht den Traum zermalmen / des Abendlichts auf braun’ und gold’nen Halmen. / Die Wiese liegt im kränklich gelben Dämmer.
terra mauertraum und marter nach dem ende / der geschichte kommt das ende der geschichten / auf den infomüll-overload folgt das ende der nach- / richten mensch lach doch mal flaschensammler.
Da ist der Park. Auf asphaltierten / Wegen rollt sich das Laub zum / Winterschlaf. Da knistern Halme, / da fällt spätes Licht, da sind die / Vögel mit den rauen Schreien. / Da ist der Berg, grasüberwachsen, / hell. In der Ferne andere Berge …
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Heuschreckenjuli, Gewitterjuli, Tagtraum Moos & Akazienjuli, Suff & Gebrauchtwagenjuli, im Süden ziehen die Tiere zu den Wasserstellen im Juli, wo die Alligatoren warten, Insekten schwirren über Juliwiesen.
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Dezembervögel / schwirren durchs Gesichts- / feld, fallen früh ins Dunkel, / flimmern, Brosamen gleich. // Nur ich, am Boden, / ansässig im Glauben, / das Ohr sei Klang, / die Nase Duft, das / Auge Glanz.
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Dieses Gedicht ist / friedlich wie ein / Regenwurm, harmlos / wie ein Feuerstein, / bescheiden wie der / Morgentau im Gras. // Das Gedicht nötigt / niemanden zu irgend-/ etwas, schon gar nicht / mit Geld. Dieses / Gedicht erwartet / keine Zustimmung.
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Wolken verteilen sich über den Nachmittag / es ist April und die Zugtiere kommen zurück / in den Farben der Saison / die Schwänze / die Pariser / Mode.