Am Sonnabend gingen im ganzen Land Hunderttausende Menschen auf die Straße – für bessere Bildungsmöglichkeiten und gegen die hohen Lebenshaltungskosten sowie die rohe Polizeigewalt.
Vor 65 Jahren ermordeten Polizeikräfte in Paris Hunderte Algerier, die für ein Ende von Kolonialismus und Krieg in ihrem Land demonstrierten. Die Geschehnisse wurden offiziell lange geleugnet, eine aktuelle Petition fordert, sie endlich als Staatsverbrechen anzuerkennen.
Der von Kinshasa zum Tode verurteilte Expräsident Joseph Kabila wird Anführer einer von Ruanda unterstützten Rebellenbewegung, die nahtlos an die von Ruanda gesteuerte Bewegung »M23« anschließt. Ziel ist der bewaffnete Umsturz.
Die Schüler- und Studentenproteste gegen das marode und ungerechte Bildungssystem gehen weiter. Auch die Gewerkschaften beteiligen sich. Die exzessive Polizeigewalt war ebenfalls Thema.
Die USA streben ein engeres Verhältnis zu Algerien an, das Rivale Marokkos ist, ihres eigentlichen Hauptverbündeten in der Region. Beide Staaten versuchen ihrerseits, vorteilhafte Beziehungen zu den Großmächten aufzubauen.
Eine neue Verfassung stärkt das Amt des Staatsoberhaupts. Das könnte bald wieder Umaro Embaló sein. Der eng mit der früheren Kolonialmacht Portugal verbandelte Politiker hatte sich wohl durch den Militärputsch vor einer Wahlniederlage gerettet.
Die Meuterei dauerte nur einen Tag an und konnte mit Hilfe des russischen Afrikakorps beendet werden. Die nigrische Regierung und die Sahelallianz sehen Frankreich als Drahtzieher, aber die Soldaten hatten möglicherweise auch andere Gründe.
Die Regierung in Bamako nimmt diplomatische Beziehungen zu Algerien und Niger wieder auf, nachdem diese lange auf Eis lagen. Übergangspräsident Assimi Goïta ist derweil seit sechs Jahren nach dem Militärputsch im Amt.
Frankreich: Feuerwehrleute streiken im Hitzesommer für bessere Ausrüstung und höhere Personalschlüssel. Innenminister Nuñez blockt ab. Dem Ausstand der vergangenen Woche sollen daher weitere Streik- und Aktionstage im September folgen.
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Drei sehr unterschiedliche Staaten des afrikanischen Kontinents will der deutsche Außenminister Johann Wadephul bereisen. Vereint werden sie dabei durch eins: das Interesse der europäischen Herrschenden an ihren Ressourcen.
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Es war schon zuvor verkündet worden, aber erst seit Freitag ist klar, dass die von Separatisten zuvor eingenommene Stadt Anéfis im Norden des Landes tatsächlich wieder unter Kontrolle Bamakos steht.
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Das Berufungsgericht in Paris hat das Urteil gegen die Chefin der extremen Rechten aufgeweicht und ermöglicht ihr so eine erneute Präsidentschaftskandidatur. Um auch noch der Fußfessel zu entgehen, will sie erneut Widerspruch einlegen.