Eine neue Verfassung stärkt das Amt des Staatsoberhaupts. Das könnte bald wieder Umaro Embaló sein. Der eng mit der früheren Kolonialmacht Portugal verbandelte Politiker hatte sich wohl durch den Militärputsch vor einer Wahlniederlage gerettet.
Die Meuterei dauerte nur einen Tag an und konnte mit Hilfe des russischen Afrikakorps beendet werden. Die nigrische Regierung und die Sahelallianz sehen Frankreich als Drahtzieher, aber die Soldaten hatten möglicherweise auch andere Gründe.
Die Regierung in Bamako nimmt diplomatische Beziehungen zu Algerien und Niger wieder auf, nachdem diese lange auf Eis lagen. Übergangspräsident Assimi Goïta ist derweil seit sechs Jahren nach dem Militärputsch im Amt.
Frankreich: Feuerwehrleute streiken im Hitzesommer für bessere Ausrüstung und höhere Personalschlüssel. Innenminister Nuñez blockt ab. Dem Ausstand der vergangenen Woche sollen daher weitere Streik- und Aktionstage im September folgen.
Drei sehr unterschiedliche Staaten des afrikanischen Kontinents will der deutsche Außenminister Johann Wadephul bereisen. Vereint werden sie dabei durch eins: das Interesse der europäischen Herrschenden an ihren Ressourcen.
Es war schon zuvor verkündet worden, aber erst seit Freitag ist klar, dass die von Separatisten zuvor eingenommene Stadt Anéfis im Norden des Landes tatsächlich wieder unter Kontrolle Bamakos steht.
Das Berufungsgericht in Paris hat das Urteil gegen die Chefin der extremen Rechten aufgeweicht und ermöglicht ihr so eine erneute Präsidentschaftskandidatur. Um auch noch der Fußfessel zu entgehen, will sie erneut Widerspruch einlegen.
Frankreich ist auf die derzeit erlebten Hitzerekorde nicht vorbereitet. Schulen und Pflegeheime kommen an ihre Grenzen. Die Stromversorgung ist teilweise beeinträchtigt. Ein Atomkraftwerk musste abgeschaltet werden.
Erdrückende Schuldenlast des westafrikanischen Landes, künftige Zahlungsunfähigkeit droht: Neuer Premierminister versucht, Internationalen Währungsfonds zu beschwichtigen.
Rüstungsmesse findet vier Tage lang in Paris statt. Auch deutsche und israelische Kriegswaffenhersteller präsentieren ihre mörderischen Produkte, wenn letztere auch eingeschränkter. Örtliche Gruppen protestierten schon am Wochenende.
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Ein neuer französischer Gesetzentwurf will die Kanaks als die usprünglichen Inselbewohner bei Lokalwahlen benachteiligen. Der nächste Urnengang soll dabei schon im kommenden Monat stattfinden.
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Neue Berichte über Palästinenser in israelischer Haft dokumentieren weitverbreitete sexualisierte Gewaltverbrechen. Die Knesset beschließt unterdessen die Einrichtung eines Tribunals zum 7. Oktober 2023.