Drei sehr unterschiedliche Staaten des afrikanischen Kontinents will der deutsche Außenminister Johann Wadephul bereisen. Vereint werden sie dabei durch eins: das Interesse der europäischen Herrschenden an ihren Ressourcen.
Es war schon zuvor verkündet worden, aber erst seit Freitag ist klar, dass die von Separatisten zuvor eingenommene Stadt Anéfis im Norden des Landes tatsächlich wieder unter Kontrolle Bamakos steht.
Das Berufungsgericht in Paris hat das Urteil gegen die Chefin der extremen Rechten aufgeweicht und ermöglicht ihr so eine erneute Präsidentschaftskandidatur. Um auch noch der Fußfessel zu entgehen, will sie erneut Widerspruch einlegen.
Frankreich ist auf die derzeit erlebten Hitzerekorde nicht vorbereitet. Schulen und Pflegeheime kommen an ihre Grenzen. Die Stromversorgung ist teilweise beeinträchtigt. Ein Atomkraftwerk musste abgeschaltet werden.
Erdrückende Schuldenlast des westafrikanischen Landes, künftige Zahlungsunfähigkeit droht: Neuer Premierminister versucht, Internationalen Währungsfonds zu beschwichtigen.
Rüstungsmesse findet vier Tage lang in Paris statt. Auch deutsche und israelische Kriegswaffenhersteller präsentieren ihre mörderischen Produkte, wenn letztere auch eingeschränkter. Örtliche Gruppen protestierten schon am Wochenende.
Ein neuer französischer Gesetzentwurf will die Kanaks als die usprünglichen Inselbewohner bei Lokalwahlen benachteiligen. Der nächste Urnengang soll dabei schon im kommenden Monat stattfinden.
Neue Berichte über Palästinenser in israelischer Haft dokumentieren weitverbreitete sexualisierte Gewaltverbrechen. Die Knesset beschließt unterdessen die Einrichtung eines Tribunals zum 7. Oktober 2023.
Seit der Offensive von Dschihadisten und Tuareg-Separatisten im April ist die Situation in Mali zum Zerreißen gespannt. Die Übergangsregierung wird nervös und geht gegen echte und vermeintliche Gegner vor.