Über die Geschichte schwarzer Menschen in Kuba und die afrikanische Diaspora. Ein Gespräch mit der Dokumentarfilmerin Gloria Rolando. Seit 1991 hat sie 14 Filme gedreht. Derzeit arbeitet sie an einer Dokumentation über die »Buffalo Soldiers«.
In Kuba konnten dieses Jahr bislang 53 Palästinenser ihren Abschluss in Medizin machen, berichtet Ihab Al-Marsi. Er stammt aus dem Westjordanland und hat seit 2019 mit einem Stipendium der PLO an der Escuela Latinoamericana de Medicina studiert.
Der Vorsitzende der Europäischen Linken hat vergangene Woche ein Kooperationsabkommen mit der Kommunistischen Partei Kubas unterzeichnet. Das kubanische Volk versucht unter widrigen Umständen, die Revolution zu retten, sagt Walter Baier.
Der 100. Geburtstag des Revolutionsführers ist auf der Insel mit zahlreichen Aktionen und vielen Gästen zelebriert worden. Eine zuvor anberaumte internationale Konferenz hat Unterstützer, die weltweit gegen die mörderische US-Blockade arbeiten, zusammengeführt.
Mit der dritten Lieferung sollen Medikamente und Kinderspielzeug den Osten der Insel erreichen, erklärt Lucilla Chiesa von der Kampagne »Let Cuba Breathe«. Parallel dazu wird der 100. Geburtstag von Fidel Castro gefeiert.
Kubanische Künstler identifizieren sich mit dem Prinzip der nationalen Souveränität, erklärt Ricardo Riverón Rojas, Vorsitzender der Unión Nacional de Escritores y Artistas de Cuba in Santa Clara. Auch wenn kein Strom da ist, höre die Kulturarbeit nicht auf.
Luis Pacheco und Héctor Chaclán wurden auf Kaution freigelassen. Sie hatten als Vorstände indigener Strukturen Blockaden in Guatemala organisiert, um einen Putsch gegen den Sozialdemokraten Bernardo Arévalo zu verhindern, und wurden daraufhin festgenommen.
Vor 40 Jahren haben Contras in Nicaragua den Kommunisten und Maschinenschlosser Berndt Koberstein aus Freiburg ermordet. Dort wie hier bleibt er unvergessen, sagt Hendrijk Guzzoni.
Die Unión de Trabajadores de Quetzaltenango gehört zu den größten Gewerkschaften im Land und ist 40 Jahre alt geworden – doch Mitglieder zu gewinnen und zu halten wird immer schwieriger.
Manuel Benedicto Lucas García soll für mindestens 31 Massaker in indigenen Dörfern in Guatemala verantwortlich sein. Trotzdem wurde der 94jährige in den Hausarrest überstellt – ein gefährlicher Präzedenzfall, erklärt Menschenrechtsanwalt Nery Rodenas.
Trotz einer Stärke von 7,4 sollen sich die Schäden in Grenzen halten. Katastrophenschutz funktionierte in Guatemala reibungslos. Dort hatte sich kurz zuvor ein weiteres Beben ereignet.
Die indigene Bevölkerung muss die gleichen Möglichkeiten bekommen, sagen Ángel Canil und Chahim Saquil von der Rigoberta-Menchú-Tum-Stiftung. Das Modell der großen Fincas aus Kolonialzeiten dürfte es heute nicht mehr geben.