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Tausende Menschen haben an der Beisetzung des ermordeten Anwalts und linken Aktivisten Juan Francisco Foppa teilgenommen. Foppa legte sich mit den Mächtigen aus Politik, Wirtschaft und Organisiertem Verbrechen an.
Mexikanische Gewerkschafter lehnen Tarifabschluss im Gesundheitswesen ab: Mindestens zehn Prozent mehr Lohn fordern sie – und eine kämpferischere Führung. Das Regierungsprojekt »universelle Gesundheit« krankt derweil an Geldmangel.
Drei Jahrzehnte nach dem Ende der Militärdiktatur in Guatemala kämpfen Angehörige der Opfer bis heute für Gerechtigkeit. Ein Gespräch mit Ana Lucrecia Molina Theissen, deren Bruder im Alter von 14 Jahren am 6. Oktober 1981 von Soldaten entführt worden war.
Das Zentralamerikanische Parlament verliert mit dem Austritt Nicaraguas ein weiteres Mitglied. Die Legitimität des regionalen Organs wird dadurch weiter in Frage gestellt.
In Honduras wurden bei Protesten gegen die Benzinpreise zahlreiche Menschen festgenommen, Repressionskräfte setzten Tränengas ein. Guatemala beschloss dagegen eine vorübergehende Aussetzung von Kraftstoffsteuern, um die Preise zu senken.
Guatemala ist in der aktuellen Pisa-Studie auf den letzten Platz unter den teilnehmenden Ländern Lateinamerikas abgerutscht. Während staatliche Schulen teils Fortschritte verzeichnen, verschlechtern sich die Leistungen vieler Privatschulen deutlich.
Washington kippt das Embargo aus der Zeit des Bürgerkriegs und vertieft seine »Kooperation« mit dem sozialdemokratisch regierten Land. Israel hat ohnehin weitergeliefert und seine »Expertise« aus Palästina eingebracht.
Nach dem Wechsel an der Spitze der Generalstaatsanwaltschaft Guatemalas besteht Hoffnung auf ein Ende der Kriminalisierung indigener Anführer, sagt der jüngst freigelassene frühere Vizeminister Luis Pacheco.
Costa Ricas Präsidentin Fernández will die Richter und die Staatsanwaltschaft einschränken. Die Pläne sehen finanzielle Kürzungen und Eingriffe bei der Ämtervergabe vor. Tausende protestieren gegen Reform und sehen Gewaltenteilung in Gefahr.
Der Trockenkorridor erlebt die schlimmste Dürre seit Jahrzehnten, Mais und Bohnen verdorren auf den Feldern, Vieh verendet. In Guatemala und Honduras stehen Millionen Menschen vor Hunger und Krankheit, während Regierungen hektisch Notprogramme aufsetzen.
Steigende Spritpreise haben Proteste in Guatemala ausgelöst. Die Regierung von Bernardo Arévalo antwortet mit gewaltsamer Räumung der Straßenblockaden und gerät dabei in Konflikt mit denselben Bündnissen, die ihm 2023 zum Amtsantritt verhalfen.
In Honduras wurde das Verfahren gegen den Expräsidenten, der in den USA wegen Kokainhandels in Haft saß, eingestellt. Das war eine gekaufte Begnadigung, sagt Gilberto Ríos Munguía von der linken Partei Libre.