Während die Krankenhausversorgung im Alltag vielerorts kollabiert, werden Kliniken für den »Bündnis- und Verteidigungsfall« in Stellung gebracht. Die Kriegsvorsorge rückt ins Zentrum, die zivile Gesundheitsversorgung an den Rand.
Die Klinikverbände fordern milliardenschwere Investitionen, mehr Personal und eine engere Verzahnung mit der staatlichen Sicherheitsarchitektur. Linke und BSW warnen vor der Militarisierung des Gesundheitswesens, während vielerorts bereits der Klinikalltag im Krisenmodus läuft.
Weil Angehörige pflegen, fehlen Hunderttausende dem Arbeitsmarkt. Doch statt die Lasten der Pflege solidarisch zu finanzieren, verteidigen Union und SPD ein System, das Kosten privatisiert und Familien in die Überforderung treibt.
Immer mehr Kliniken in Brandenburg geraten unter Druck, die Krankenhausgesellschaft warnt vor einem Kollaps der Versorgung. Das BSW setzt auf regionale Gesundheitszentren und fordert ein Umdenken in der Gesundheitspolitik.
Gemeinnützige Wohnungen in Österreich entlasten nicht nur ihre Bewohner, sondern drücken laut einer neuen Studie auch die Mieten auf dem privaten Markt. Zugleich stärken sie die Kaufkraft und senken die Ausgaben für Wohn- und Sozialhilfen.
Man kennt sich, man schüttelt Hände, man widerspricht sich seit Jahren. Beim Wohngipfel von Mieterbund und Gewerkschaften stehen einmal mehr Jan-Marco Luczak und Caren Lay im Zentrum eines vertrauten wohnungspolitischen Schlagabtauschs.
Neue Brunnenmessungen zeigen: Das Nitratproblem in Teilen Thüringens ist trotz erster Verbesserungen nicht gelöst. Umweltverbände, Landwirtschaft und Politik streiten darüber, wie belastete Regionen künftig geschützt werden sollen.
Immer weniger Briefe, immer höhere Preise: Zum Jahreswechsel könnte das Porto um mehr als 20 Prozent steigen. Das eigentliche Problem liegt jedoch nicht im Briefverkehr, sondern im Profitprinzip.
AMS-Chef Johannes Kopf bringt erneut eine Anhebung des Pensionsantrittsalters ins Spiel und verweist auf Demografie und Arbeitskräftemangel. Seniorenvertreter und Gewerkschafter halten dagegen: Viele Beschäftigte finden schon heute vor dem Ruhestand keinen Arbeitsplatz mehr.
Erst 16jährig, schreibt Arminius Rolle deutsche Boxgeschichte: Der Berliner ist nach seinem Sieg gegen Amijan Sepic der jüngste deutsche Titelträger aller Zeiten. Beim T.-K.-o.-Erfolg in Aschersleben zeigt das Ausnahmetalent nicht nur Nervenstärke, sondern auch Reife im Ring.
Umwelt- und Branchenverbände demonstrieren vor dem Bundestag gegen die EEG-Novelle und das Netzanschlusspaket. Sie befürchten Investitionshemmnisse und einen Rückschlag für den Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energien.
Mit 16 Jahren könnte Arminius Rolle der jüngste deutsche Titelträger im Profiboxen werden. Hinter der Rekordchance steht ein Vater-Sohn-System, das zwischen Förderung, Kontrolle und großen Erwartungen balanciert.