Eine chilenische Onlinezeitung will die lateinamerikanische Realität mit einer eigenen Stimme einem europäischen Publikum bekannter machen, sagt der Journalist Bruno Sommer.
Während der chilenische Senat mit der »Mega-Reform« Steuergeschenke für Reiche und Entlastungen für große Unternehmen beschließt, wirbt Arbeitsminister Tomás Rau für die 52-Stunden-Woche.
In Chile folgte auf den größten sozialen Aufstand Lateinamerikas seit langer Zeit eine Rechtsregierung. Der verfassungsgebende Prozess hatte zuvor Teile des Protests integriert und die Kritik am neoliberalen Kapitalismus an den Rand gedrängt.
Seit mehr als sechs Wochen protestieren bolivianische Arbeiter, Angestellte und Bauern gegen die neoliberalen Pläne der rechten Regierung von Präsident Paz. Sie werden sich auch vom Militär nicht einschüchtern lassen, erklärt der Gewerkschaftsführer Claudio Choque.
Nach wochenlanger Auszählung steht fest: Die Diktatorentochter Fujimori tritt gegen den Linken Sánchez in der Stichwahl um die Präsidentschaft an – eine Neuauflage des Duells mit Castillo vor fünf Jahren.
Der kommunistische Stadtrat Carlos Conde sieht nach der Aggression Washingtons vom 3. Januar trotz der offensichtlichen Krise auch Chancen für die politische Mobilisierung in dem Land.
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In dem Andenstaat hat sich ein Linksbündnis als neue politische Kraft etabliert und konnte bei den jüngsten Abstimmungen wichtige Erfolge erzielen. Die rechte Regierungsallianz verliert dagegen und setzt auf Repression.