In den laufenden Verhandlungen zu den Manteltarifverträgen im ÖPNV bestreikt Verdi Ende der Woche Verkehrsbetriebe in Sachsen und Bayern. Besonders eine Reduzierung der Wochenarbeitszeit ist ein Anliegen.
In Hamburg verantwortet die städtische Wohnungsbaugesellschaft SAGA weiterhin viele Zwangsräumungen, die die Bemühungen der Stadt durchkreuzen, dem Problem der Wohnungs- und Obdachlosigkeit Herr zu werden.
Erwerbslosigkeit bleibt dauerhaft hoch, übliche »Frühjahrsbelebung« am Arbeitsmarkt nicht vorhanden. Jenseits offizieller Zahlen gibt es eine hohe Dunkelziffer.
Nach den Vertrauensleuten von Ford beschließen Kollegen von ZF Hannover und mehreren VW-Werken antimilitaristische Erklärungen. Ihre Kritik richtet sich auch an den Gewerkschaftsvorstand.
Trotz erster Pilotabschlüsse verschärfen sich die Konflikte im öffentlichen Nahverkehr. Verdi macht klar: Ohne spürbare Verbesserungen bei Löhnen, Zuschlägen und Jobbedingungen wird der Betriebsalltag unruhig bleiben.
Rheinmetall zieht seine Übernahmepläne für das Werk zurück. Es gibt Gerüchte um einen weiteren Interessenten aus der Rüstungsbranche. Zivile Produktionskonzepte gibt es, werden aber kaum diskutiert. Das hat Gründe.
Das von SPD und Grünen vorgelegte sogenannte Resilienzgesetz droht, Beamte und Tarifbeschäftigte mundtot zu machen, warnt Andrea Krieger vom »Hamburger Bündnis gegen Berufsverbote«.
Die streikenden Beschäftigten der Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein kämpfen derzeit für neue Arbeitszeiten und höhere Zuschläge, erklärt Verdi-Gewerkschaftssekretär Domenico Perroni.
Verdi, Beamtenbund und die Tarifgemeinschaft deutscher Länder haben sich auf einen neuen Vertrag geeinigt. Die Verbesserungen bei Löhnen und Urlaubstagen fallen schlechter aus als das Ergebnis bei Bund und Kommunen.
Gewerkschaften verhandeln den fast bundesweit geltenden Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder neu. Letztere mauern noch, weshalb vor der dritten Verhandlungsrunde neue Streikmethoden zum Einsatz kommen.