Obwohl die zuständige Behörde wiederholt wachsende Armut anprangerte, hat die konservative Regierung Thailands Millionen Thais den Anspruch auf staatliche Sozialhilfe aberkannt – teils mit haarsträubenden Argumenten. Haufenweise entsprechende Widersprüche gehen bei Ämtern ein.
Bangladesch: Starke Monsunregenfälle haben zu Erdrutschen geführt. Mindestens 56 Menschen sind bereits gestorben. Ein Problem ist, dass einstige Flutungskanäle fehlen. Nach einem verheerenden Masernausbruch wächst nun das Dengue-Risiko.
Die UN-Tiefseebehörde will auf ihrer Tagung in Jamaika weiter über ein internationales Abkommen zum Tiefseebergbau beraten. Das soll nationale Alleingänge im Tiefseebergbau verhindern – die USA torpedieren das bereits.
Ein Erdrutsch an der Baustelle des Anakkampoyil-Kalladi-Meppadi-Tunnels hat mindestens fünf Leben gefordert. In ganz Indien häufen sich tödliche und kostspielige Extremwetterereignisse, vor denen Umweltschützer seit Jahren warnen.
Die Vereinten Nationen sagen dem Subkontinent voraus, einen Großteil zur globalen Agrarproduktion der Jahre 2026 bis 2035 beizutragen. Das gehe vor allem auf die dortige Milchproduktion zurück. Für Milchbauern sind das aber noch keine guten Aussichten.
Indien hat die weltweit größten Kohlereserven. Die sollen künftig nicht nur zur Stromerzeugung genutzt werden. Das bevölkerungsreichste Land will die Kohlevergasung vorantreiben.
Die hindunationalistische BJP von Narendra Modi verschärft ihre Ausweisungspolitik. Immer mehr bengalische Muslime werden nach Bangladesch abgeschoben – darunter sind nachweislich auch indische Staatsbürger.
Regierungschef Anwar Ibrahim ist um die sichere Versorgung Malaysias mit fossilen Energieträgern bemüht. Petronas, der staatliche Ölkonzern, steigt in die Gasförderung in Turkmenistan ein. Aus Russland soll bald braunes Gold fließen – was dem Westen nicht gefallen dürfte.
Seit einer Woche wachsen sich die Proteste in dem südostasiatischen Inselstaat aus. Protestiert wird gegen Korruption bei dem sozialen Essensprogramm für Kinder und Schwangere sowie die heftigen Preissteigerungen.
In Australien setzt die extrem rechte One Nation Party einer ehemaligen Senatorin ihren Höhenflug in Umfragen fort. Großspenden kommen vor allem von der Bergbaumagnatin und reichsten Frau des Landes, Gina Rinehart.
Report attestiert Regierung beim Kampf gegen Armut völliges Versagen: In den letzten sechs Jahren waren 27 Millionen Menschen zusätzlich betroffen. Es müssten demnach rund 70 Millionen der 250 Millionen Einwohner als arm bezeichnet werden.
Es scheint die indische Version der sogenannten Gen-Z-Proteste zu sein: Am Sonnabend protestierte die bislang in sozialen Netzwerken agierende satirische Bewegung der »Kakerlaken« erstmals auf der Straße.