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02.07.2007
- → Politisches Buch
Neu erschienen
Solidaritäts-CD / Sozialismus / Contraste
Solidaritäts-CD
Die Kulturvereinigung Leverkusen e. V. hat eine Doppel-CD herausgegeben, auf der Dokumente, Lieder und Texte aus der Zeit der Kommunistenverfolgung in der Bundesrepublik der 50er und 60er Jahre enthalten sind. Die Veröffentlichung ist den Opfern des Kalten Krieges gewidmet, der Erlös fließt der gleichnamigen Initiativgruppe zu. Zu hören sind u. a. die Rede des KPD-Abgeordneten Fritz Rische im Bundestag zum Wahlgesetz, Heinz Renner zur deutschen Frage sowie Jupp Angenfort, Karl Stiffel, Grete Thiele, Diether Posser. Es singen u. a. Ernst Busch, Dieter Süverkrüp, Fasia Jansen, der Ernst-Busch-Chor Berlin und Konstantin Wecker.* Politisch Verfolgte rehabilitieren – übt Solidarität! 2 CDs. Spende 7,50 Euro. Bezug: Kulturvereinigung Leverkusen e. V., Am Stadtpark 68, 51373 Leverkusen, Tel.: 0214/45418, Fax: 0214/46450, E-Mail: KultLever@web.de
Sozialismus
Im Editorial zieht die Sozialismus-Redaktion eine Halbzeitbilanz der Großen Koalition unter dem Titel: »Dicke Luft, magere Ergebnisse«. Andreas Fisahn analysiert die Vorgänge um den G-8-Gipfel (Auf dem Weg in den Sicherheitsstaat?). Drei Beiträge widmen sich der Partei Die Linke. Die Redaktion nimmt zu den sozialen und politischen Entstehungsbedingungen Stellung und untersucht die Perspektiven der neuen Partei. Christine Buchholz, Wolfgang Gehrcke, Ralf Krämer und Ulla Lötzer betonen analog, daß Die Linke »nicht an Dynamik verlieren« darf. Ralf Krämer untersucht die Strömungen in der neuen Partei. Im Supplement: Dieter Boris über »Linkstendenzen in Lateinamerika«.* Sozialismus, Heft Nr. 7/8 2007, 70 Seiten, 6,20 Euro (Abo 62 Euro). Bezug: Redaktion Sozialismus, Postfach 106127, 20042 Hamburg, Tel.: 040/2809527740, Fax: 040/2809527750, E-Mail: redaktion@sozialismus.de
Contraste
Das Juniheft der »Monatszeitung für Selbstorganisation« hat das Schwerpunktthema »Stadtteilgenossenschaften«. In ihnen stecke alles, »was für die Umsetzung einer konsequenten Gemeinwesenökonomie wesentlich ist«. Am 6./7. Juli findet zu diesem Thema eine Konferenz in Chemnitz statt. Vorgestellt werden Genossenschaften in Berlin-Wedding, Chemnitz, Sulzbach und Kassel. Weitere Themen sind die Proteste in Heiligendamm und die gezielte Einschüchterung durch die Bundesanwaltschaft im Vorfeld und gewerkschaftliche Organisierung in Bolivien.* Contraste, Nr 273, 16 Seiten, 4,50 Euro. Bezug: Contraste, Postfach 104520, 69035 Heidelberg, Tel.: 06221/162467, E-Mail: contraste@t-online.de
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
