-
28.11.2006
- → Feuilleton
George-Best-Geld
Die nordirische Ulster Bank hat dem legendären, 2005 an Alkoholismus zugrunde gegangenen Fußballer George Best eine eigene Banknote gewidmet. Die Fünf-Pfund-Note mit dem Bildnis des Fußball-Helden fand in Nordirland am Montag reißenden Absatz. Am Morgen standen die Fans sogar Schlange vor den Bankfilialen. Ein im Internet angebotenes Teilkontingent der insgesamt eine Million Scheine war bereits ausverkauft. Bis zu 150 Pfund wurden pro Schein gezahlt. Eine Sprecherin der Ulster Bank nannte die Nachfrage »fast hysterisch«. Die prestigeträchtigsten Seriennummern waren bereits an zwei enge Verwandte Bests vergeben worden: Vater Dickie Best erhielt den Schein mit der Nummer 1000000, Schwester Barbara McNarry die 0000001. Die Geschäftsführerin der nach ihrem Bruder benannten Stiftung kündigte die Aufstellung einer Best-Statue vor dem Rathaus von Belfast an. Der Flughafen von Belfast trägt schon den Namen George Best.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Feuilleton