-
25.03.2006
- → Feuilleton
Berliner Kunst
Die Berlin Biennale, das Kunstevent, das keiner kennt, findet zum vierten Mal statt. Damit das zumindest in einer Berliner Straße bemerkt wird, okkupiert die Ausstellung für zeitgenössische Kunst ab dem heutigen Samstag erstmals einen gesamten Straßenzug. In öffentlichen und privaten Gebäuden, Räumen und Plätzen entlang der Auguststraße in Mitte zeigen bis 28. Mai über 70 internationale Künstler ihre Arbeiten unter dem John-Steinbeck-Motto »Von Mäusen und Menschen«. Die »dreidimensionale Collage« aus Installationen, Videokunst, Zeichnungen und Fotos soll »eine gesellschaftliche Tendenz hin zu Intimität, Rückzug und Angst« thematisieren. Alles knorke? (ddp/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Feuilleton
