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»63 years on – 63 Jahre später«. Dokumentarfilm aus Südkorea mit deutschen Untertiteln. Fünf Mädchen und Frauen von zirka 200.000, die im Asien-Pazifik-Krieg (1937–1945) vom japanischen Militär entführt, interniert und systematisch vergewaltigt wurden, berichten von den Qualen. Donnerstag, 13.8., 19 Uhr. Ort: Elferclub, Kleine Rittergasse 14, Frankfurt am Main. Veranstalter: Punggyeong Weltkulturen

»Juni-Briefe«. Dokumentartheater mit dem Recherche-/Theaterkollektiv Vajswerk. Grundlage ist ungelesene Feldpost, die den Beginn des deutschen Vernichtungskriegs gegen die Sowjetunion aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Anmeldung: kontakt@museum-karlshorst.de. Donnerstag, 13.8., 19 Uhr, und Freitag, 14.8., 19 Uhr. Ort und Veranstalter: Museum Berlin-Karlshorst, Zwieseler Str. 4, Berlin

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»Fiesta Moncada«. Kultur und internationale Solidarität. Sonnabend, 15.8., 13 Uhr: Demonstration gegen die US-Blockade. Ort: Bahnhof Bad Godesberg. Ab 15 Uhr: Fiesta. Ort und Veranstalter: Botschaft der Republik Kuba/Außenstelle, Kennedyallee 22, Bonn

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.08.2026, Seite 14, Feuilleton

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Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Revision möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

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