Zum Inhalt der Seite
Politische Zeitschriften

Neu erschienen

Antifa

In der aktuellen Ausgabe des Magazins der VVN-BdA beschäftigt sich Janka Kluge mit der nun verbotenen Gruppe »Artgemeinschaft« und deren Rolle in der ultrarechten Szene: »Sie konnte viele Jahre weitgehend unbeachtet bestehen, weil sie sich als Religionsgemeinschaft bezeichnete. Obwohl die ›Artgemeinschaft‹ nie besonders viele Mitglieder hatte, ist ihre Bedeutung für die neonazistische Bewegung nach 1945 nicht zu unterschätzen.« Martin Clemens Winter und Johannes Spohr schreiben über die online gestellte NSDAP-Mitgliederkartei, es werfe »nicht nur die reißerische Berichterstattung, sondern auch die Umsetzung der ›Recherchetools‹ Fragen auf«. Etwa die, »ob die angepriesene Vereinfachung gegenüber dem händischen Durchsuchen der digitalisierten Mikrofilme und der eigenen bzw. professionell unterstützten Recherche in anderen Archiven nicht um den Preis großer Unzuverlässigkeit der Ergebnisse erkauft wird«. Tests zeigten eine »beachtliche Fehleranfälligkeit«. Ulrich Schneider schreibt über »200 Jahre jugendliche Widerständigkeit« in Deutschland. (jW)

→ Antifa. Magazin der VVN-BdA für antifaschistische Politik und Kultur, Juli/August 2026, 35 Seiten, 3,50 Euro, Bezug: VVN-BdA e. V., Magdalenenstr. 19, 10365 Berlin, E-Mail: antifa@vvn-bda.de

Position

Die aktuelle Ausgabe des Magazins der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ) hat den Schwerpunkt »Kubas Kampf um die Zukunft«. Die Beiträge befassen sich mit der Geschichte der US-Blockadepolitik, der Notwendigkeit von Solidarität auch aus Deutschland, den Errungenschaften der Kubanischen Revolution und den aktuellen Herausforderungen für die kubanische Gesellschaft und die kommunistische Partei. (jW)

Anzeige

→ Position. Magazin der SDAJ, Nr. 4/2026, 46 Seiten, 2 Euro, Bezug: Verein Position e. V., Hoffnungstr. 18, 45127 ­Essen, ­E-Mail: position@sdaj-netz.de

Arbeiterstimme

In der neuen Ausgabe der Nürnberger Arbeiterstimme finden sich Beiträge zur deutschen »Führungsrolle« in Europa, zum ersten Jahr der Merz-Regierung, zum Krieg der USA und Israels gegen den Iran und zur politischen Lage in Großbritannien. Außerdem: Teil 2 des ausführlichen Debattenbeitrages zu den Ursachen der Niederlage der chilenischen Linken nach der »sozialen Explosion des Jahres 2019«. (jW)

→ Arbeiterstimme. Zeitschrift für marxistische ­Theorie und Praxis, Nr. 232 (Sommer 2026), 31 ­Seiten, 3 Euro, Bezug: ­Arbeiterstimme, ­Postfach 91 03 07, 90261 Nürnberg; E-Mail: redaktion@arbeiterstimme.org

Themen:
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 20.07.2026, Seite 15, Politisches Buch

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Pressefreiheit schützen, Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Revision möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!