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Metal

Cheers, Metalbrothers?

Potztausend: Im Becherland Wacken wird das Bier günstiger! Nicht, dass das Open Air (W:O:A) ansonsten verwaist bliebe vom 29. Juli bis zum 1. August, aber dem Fan aus der Seele spricht das schon. Sechs Neunzig den Halben liegt immerhin deutlich unterm Oktoberfest. Und auch wenn’s nur noch amerikanisches Budweiser gibt, kann man sich da schon mal eins gönnen zwischen Rose Tattoo und Yngwie Malmsteen oder zwischen Savatage und Deafheaven. Ja, und zwischen den Love Bites und Pig Destroyer dürfen es auch zwei sein.

Nita Strauss musste trotz guter Hoffnung absagen, aber Jürgen Zeltinger will sich aufraffen; Crimson Glory sind auch nicht totzukriegen, und Michael Amott hat Arch Enemy wieder eine hübsche neue Stimme verpasst, wir werden berichten. Die Stadionrocker Def Leppard sind übrigens dieses Jahr zum ersten Mal dabei, die Genreväter Judas Priest mutmaßlich zum letzten und Nevermore nach anatolischer Erfrischungskur endlich auch mal wieder. Klar nehm’ ich noch eins, wen kümmert jetzt noch das Reinheitsgebot?

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.07.2026, Seite 10, Feuilleton

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