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Nachschlag: Wahlkrampf in Magdeburg

→ Hintergrund. Mi., 18.40 Uhr, Deutschlandfunk

Foto: Matthias Schrader/AP/dpa
Wahlkampf in Sachsen-Anhalt: Nur weil die AfD unwählbar ist, wird die Politik der anderen Parteien nicht besser

Die kommenden Wahlen in Sachsen-Anhalt sind historisch. Alle sprechen über die AfD; dass die anderen Parteien seit Jahren eine miserable Politik in dem Bundesland machen, wird als bekannt vorausgesetzt. Niklas Ottersbach vom Deutschlandfunk hat sich den Wahlkampf genauer angeschaut und mit Menschen neben den Wahlkundgebungen gesprochen. Vanessa, dunkelhäutig, 29 Jahre alt, protestiert gegen eine AfD-Veranstaltung in Magdeburg-Olvenstedt. Sie hält den Rechten ein Pappschild mit der Aufschrift »Keine Stimme für Nazis« entgegen. Die Altenpflegerin bekommt neben rassistischen Anfeindungen am Arbeitsplatz auch die Wahlvorlieben ihrer Klienten zu hören: »Ich arbeite in der Pflege und kriege das da auch extrem mit, dass viele alte Menschen AfD wählen, weil die anderen Parteien haben ja verkackt vorher.« Dass die AfD genauso wie die anderen Landtagsfraktionen keine Politik für die Arbeiterklasse machen wird, sollte klar sein. Die logische Schlussfolgerung aus diesem Radiobeitrag: Wahlboykott. (bk)

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Erschienen in der Ausgabe vom 04.09.2026, Seite 14, Feuilleton

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