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27.05.2026
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Die Global Sumud Flotilla informiert über schwere Misshandlungen verschleppter Teilnehmer durch die israelische Armee
Die Pressestelle der Global Sumud Flotilla Deutschland informierte am Montag über Misshandlungen der von der israelischen Armee verschleppten Teilnehmer der Hilfsflotte für Gaza:
Während zivile Teilnehmer:innen der Global Sumud Flotilla (GSF) nach und nach in ihren jeweiligen Heimatländern ankommen und einige ihre Genesung in Istanbul fortsetzen, wird das ganze verheerende Ausmaß der von den israelischen Besatzungstruppen ausgeübten Gewalt offenbart. Nach der jüngsten rechtswidrigen Aufbringung der Flotilla in internationalen Gewässern am 18. Mai bestätigen neue, erschütternde Zeug:innenaussagen eine koordinierte Kampagne systematischer Folter, schwerer physischer und psychischer Traumata sowie gezielter sexueller Gewalt. (...)
Neue Daten belegen das alarmierende Ausmaß der Verletzungen, die zivilen Menschenrechtsaktivist:innen und Journalist:innen während ihrer Inhaftierung zugefügt wurden. Während Hunderte von ihnen vom örtlichen türkischen Forensikteam einer ersten medizinischen Untersuchung auf Verletzungen unterzogen wurden, die ihnen durch die israelischen Besatzungstruppen zugefügt worden waren, erlitten mindestens 67 Personen so schwere Verletzungen, dass sie einer weiteren medizinischen Untersuchung im staatlichen Krankenhaus bedurften, und zwölf Teilnehmer:innen wurden ins Krankenhaus eingeliefert: neun in der Türkei und drei in Griechenland. Fünf Personen wurden heute entlassen. Die medizinischen Folgen des Angriffs sind jedoch weiterhin kritisch: Durch schweres Trauma bewegungsunfähig: Arno Meys, ein Kapitän der Flotilla, erholt sich derzeit von einer Lungenpunktion. (...)
Zwei Teilnehmer:innen befinden sich weiterhin im Krankenhaus. Einer wird wegen eines gebrochenen Fußes, der weiterhin blutet, unter Beobachtung gehalten. Die Verletzung wurde durch einen Schuss aus nächster Nähe verursacht, vermutlich durch eine Beanbag-Kugel. (…) Eine zweite Person bleibt wegen Bedenken hinsichtlich innerer Blutungen und Herzrhythmusstörungen sowie eines gebrochenen Beins unter ständiger Beobachtung im Krankenhaus. Diese schweren Fälle bestätigen frühere Berichte, wonach in der gesamten Flotte mindestens 36 verschiedene Knochenbrüche, Rippenbrüche und schwere Verletzungen des Oberkörpers dokumentiert wurden. Sanitäter:innen berichteten, dass sie Freiwillige behandelten, die aufgrund der unerträglichen Schmerzen ihrer gebrochenen Rippen Atembeschwerden hatten, während andere schwere Kopfverletzungen erlitten und das Bewusstsein verloren. (...)
Die griechische Delegation: Die Delegierten berichteten von der Enterung der »Kiriakos X«, bei der Soldat:innen die Besatzung mit Elektroschocks und brutalen Schlägen dazu zwangen, ihre Kapitänin zu identifizieren. Um die Folter ihrer Besatzung zu beenden, trat die Kapitänin mutig vor und übernahm die Verantwortung für das Schiff und die Freiwilligen; die israelischen Streitkräfte reagierten darauf, indem sie ihr direkt ins Bein schossen – mit einem Gummigeschoss. (...)
Die Global Sumud Flotilla bekräftigt ihre dringenden Forderungen nach einer sofortigen, unabhängigen internationalen Untersuchung dieser dokumentierten Kriegsverbrechen, der unverzüglichen Umsetzung umfassender Waffenembargos und Sanktionen gegen das israelische Regime wegen seiner systematischen Verstöße gegen das internationale Seerecht und das humanitäre Völkerrecht, der illegalen Blockade von Gaza und des andauernden Völkermords an den Palästinenser:innen.
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
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