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Fünf Polizisten in Hessen suspendiert

Frankfurt am Main. Die Ermittlungsbehörden in Hessen haben am vergangenen Freitag Razzien gegen fünf Polizisten wegen rechter Umtriebe durchgeführt, wie Landeskriminalamt und Frankfurter Staatsanwaltschaft am Abend mitteilten. Grundlage seien Ermittlungen in Chatgruppen eines Messengerdienstes sowie die Sicherstellung diverser Mobiltelefone. Gegen einen Polizisten werde aufgrund des Verdachts auf Verwendung von Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen ermittelt, die erst 2018 eingestellt worden sei. Drei weiteren Beamten werde in diesem Zusammenhang Strafvereitelung im Amt, einem von ihnen zusätzlich Verletzung des Dienstgeheimnisses vorgeworfen. Gegen einen weiteren Beamten bestehe der Anfangsverdacht auf Verletzung des Dienstgeheimnisses. Alle fünf Polizisten wurden suspendiert. Zuletzt waren im April mehrere Beamte angeklagt worden, die rassistische und volksverhetzende Inhalte in einer Chatgruppe geteilt haben sollen. Unter anderem wegen rechter Chatinhalte war vergangenes Jahr das Frankfurter Spezialeinsatzkommando (SEK) aufgelöst worden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.08.2022, Seite 15, Antifaschismus

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