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Gedenkstätten warnen vor politischem Druck

Weimar. 32 europäische Gedenkorte von Auschwitz bis Buchenwald betonten in einer gemeinsamen Erklärung, dass ihre Autonomie gewahrt bleiben müsse. Es gebe immer weniger überlebende Opfer und Zeitzeugen. Deshalb falle es den Gedenkstätten zu, die Erinnerung wachzuhalten sowie »Entmenschlichung, Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit zu benennen und entgegenzuwirken«. Die am 15. Juli veröffentlichte Erklärung wurde unter anderem von den Gedenkstättenleitungen der von den Nazis befehligten Konzentrationslager Auschwitz und Stutthof in Polen sowie denen in Dachau, Sachsenhausen und Bergen-Belsen innerhalb Deutschlands unterzeichnet. Es gebe »Versuche autoritärer Bewegungen und Regierungen, die Stätten der nationalsozialistischen Verfolgung für ihre Interessen zu instrumentalisieren«, sagte ein Sprecher der Gedenkstätte Buchenwald in Weimar. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.07.2026, Seite 15, Antifaschismus

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