-
24.06.2022
- → Feuilleton
Die besten Häuser
Insgesamt 66 kleinere und unabhängige Verlage sind mit dem Deutschen Verlagspreis 2022 ausgezeichnet worden. Die drei Hauptpreise gingen an die Berliner Verlage Guggolz und Jacoby & Stuart sowie an den Münchner Verlag Edition Taube. Sie erhalten jeweils ein Preisgeld von 60.000 Euro, wie die Veranstalter am Mittwoch mitteilten. Der Deutsche Verlagspreis wurde in diesem Jahr in Leipzig verliehen. Von den übrigen ausgezeichneten Verlagen erhalten 60 eine Prämie von je 24.000 Euro. Ein undotiertes Gütesiegel geht zudem an drei weitere Häuser, deren Jahresumsatz über drei Millionen Euro liegt. Mit dem Preis würden die vielen kleinen und unabhängigen Verlage im großen Rampenlicht sichtbar gemacht, erklärte Kulturstaatsministerin Claudia Roth. In diesem Jahr waren 338 Bewerbungen für den Deutschen Verlagspreis eingegangen. Der Preis wurde von der Kulturstaatsministerin in Kooperation mit der Kurt-Wolff-Stiftung und dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels zum vierten Mal vergeben. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!