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Raubkunst

Unter der Lupe

Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste hat für 24 Projekte der Provenienzforschung zu Naziraubgut 3,1 Millionen Euro an Fördermitteln bewilligt. Der Vorstand der Stiftung mit Sitz in Magdeburg habe den Förderprojekten an Museen, Bibliotheken, wissenschaftlichen Einrichtungen sowie von privaten Antragstellern zugestimmt, wie das Zentrum am Donnerstag mitteilte.

Unter anderem wird ein Teil der Sammlungen im Deutschen Museum in München unter die Lupe genommen. Bisher sei man davon ausgegangen, dass das Haus in München nur in Einzelfällen betroffen sei. Recherchen hätten nun bei einer mindestens dreistelligen Zahl von Objekten Verdachtsmomente für eine mögliche Provenienz aus Nazikontexten gezeigt, hieß es. Darunter sind Schreibmaschinen, Musikinstrumente, ein wertvolles Graphometer und ein Flugzeug. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.05.2022, Seite 10, Feuilleton

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