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Nachschlag: Mekka der Revolution

→ Fußball-WM. Fr., 5 Uhr, ZDF

Foto: IMAGO/Bridgeman Images
Algerische Freiheitskämpfer werben für das Unabhängkeitsreferendum am 1. Juli 1962 (Arba, 27.6.1962)

Algerien ist draußen! Allerdings hatten die Fenneks es noch nie geschafft, die Fußballelf der Schweiz zu schlagen. So war es auch, als die beiden Mannschaften sich am frühen Freitag morgen in der ersten K.-o.-Runde der WM in den USA gegenüberstanden. Doch in Wirklichkeit ist Algerien unbesiegbar, wie ein Musikclip hervorhebt, den der französische Lokalpolitiker Salim Djellab (PS) am Donnerstag auf seinem X-Kanal »Soliman Records« veröffentlichte. Titel: »Algier, das Mekka der Revolutionäre«. In dem Rapsong kommt so ziemlich alles vor, was Linke über die jüngere Geschichte der Maghrebregion wissen müssen: vom Algerischen Unabhängigkeitskrieg und seiner Vorgeschichte über das Panafrikanische Kulturfestival 1969 in Algier bis zum Westsahara-Konflikt, in dem Algerien der Befreiungsfront Polisario gegen die Besatzungsmacht Marokko zur Seite steht. »Die Revolution im Blut / Leisten wir Widerstand / Freiheit für die Westsahara!« Das Fußballteam hat verloren. Egal, der Kampf geht weiter. (jt)

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Erschienen in der Ausgabe vom 04.07.2026, Seite 14, Feuilleton

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