-
22.02.2022
- → Feuilleton
»Götter! Schenkt Fassung!«
Das Ende ist nah, wenn Queen Lear mit ihrer Tochter an einer Straßenbahnhaltestelle liegt: Am Maxim-Gorki-Theater in Berlin feierte am Sonntag abend »Queen Lear« mit Corinna Harfouch in der Titelrolle Premiere. Unter der Regie von Christian Weise setzt es eine Raumpatrouille-Orion-Kulisse, alberne Kostüme, sogenannten Großstadtdiskurs und das um 1605 entstandene Shakespeare-Stück »König Lear« in einer freien Textbearbeitung des Schreiberduos Soeren Voima. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!