Zum Inhalt der Seite
Pop

Meat Loaf verstorben

Der US-Sänger Meat Loaf ist tot. »Es bricht uns das Herz zu verkünden, dass der unvergleichliche Meat Loaf heute Nacht im Beisein seiner Frau Deborah gestorben ist«, hieß es in einer Mitteilung auf dem verifizierten Facebook-Account des Musikers, die sein Agent Michael Greene der dpa am Freitag bestätigte. Die Todesursache werde nicht bekanntgegeben, sagte Greene dem Branchenblatt Deadline weiter. Meat Loaf wurde 74 Jahre alt. Seine Karriere erstreckte sich über sechs Jahrzehnte, in denen er weltweit über 100 Millionen Alben verkauft und in über 65 Filmen mitgewirkt hatte. Darunter waren »Rocky Horror Picture Show« (1975), »Wayne’s World« (1992) und »Fight Club« (1999). Sein Debütalbum »Bat Out of Hell« (1977) verkaufte sich 43 Millionen Mal und gehört zu den meistverkauften Alben aller Zeiten.

Der als Marvin Lee Aday im US-Bundesstaat Texas geborene Musiker musste im Verlauf seiner Karriere neben großen Erfolgen auch einige Rückschläge einstecken. Nach »Bat Out of Hell« kam für Meat Loaf, dessen Künstlername auf Deutsch »Hackbraten« bzw. »Falscher Hase« bedeutet, erst einmal der Absturz. Der Sänger ruinierte sich auf einer Welttournee die Stimme und kämpfte danach mit Problemen wie Depressionen, Alkoholsucht – und mit nicht so erfolgreichen Nachfolgealben. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 22.01.2022, Seite 11, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!