-
15.10.2021
- → Feuilleton
Alter Mann, was nun?
Eines der nach dem spektakulären DDR-Kunstraub im Jahr 1979 nach Gotha zurückgekehrten Gemälde könnte nach Vermutung von Experten möglicherweise ein echter Rembrandt sein. Darauf deuteten Analysen während der Restaurierung des Gemäldes »Alter Mann« hin, hieß es am Donnerstag aus der Stiftung Schloss Friedenstein. Zuvor hatte MDR Thüringen darüber berichtet. Derzeit ordnet die Stiftung Schloss Friedenstein das Gemälde der Werkstatt und damit dem Umfeld von Rembrandt (1606–1669) zu. Im Katalog zur neuen Ausstellung der fünf Rückkehrergemälde wird die Frage aufgeworfen, ob das bislang von der Rembrandt-Forschung kaum beachtete Bildnis nicht doch von dem niederländischen Meister selbst geschaffen wurde – oder unter seiner Beteiligung in der Werkstatt entstand. Darauf wiesen unter anderem die hohe malerische Qualität und die festgestellten Pentimenti (Veränderungen im Malprozess) hin, sagte Stiftungskurator Timo Trümper. (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
