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Jüdisches Kulturleben

Neuer Mittelpunkt

In Frankfurt am Main soll im Spätsommer mit dem Bau der Jüdischen Akademie begonnen werden. Das teilte der Zentralrat der Juden am Dienstag mit. Der vom Frankfurter Architekten Zvonko Turkali entworfene Neubau soll in der Senckenberganlage entstehen. Die Eröffnung ist für 2024 geplant. Die Gesamtkosten sollen sich auf 34,5 Millionen Euro belaufen. Sie werden gemeinsam vom Bund, dem Land Hessen, der Stadt Frankfurt am Main und dem Zentralrat der Juden getragen. In der Mitteilung hieß es, die Jüdische Akademie stehe in der Tradition des in den 1920er Jahren gegründeten Jüdischen Lehrhauses, das in Frankfurt von Franz Rosenzweig geleitet wurde. In ihr sollen »wichtige öffentliche Diskurse aufgegriffen und um die jüdische Perspektive bereichert« werden. Der Präsident des Zentralrats, Josef Schuster, erklärte: »Das intellektuelle jüdische Leben erhält mit der Akademie einen neuen Mittelpunkt.« (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 04.08.2021, Seite 11, Feuilleton

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