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»Atomwaffen Division«: Angeklagter gesteht

Washington. Ein führendes Mitglied der rechtsterroristischen »Atomwaffen Division« hat in den USA Hassverbrechen gegen Journalisten und Aktivisten gestanden. Der 25jährige bekannte sich am 7. April vor einem Bundesgericht im US-Bundesstaat Washington der ihm vorgeworfenen Taten schuldig, wie das US-Justizministerium daraufhin mitteilte. Ihm drohen bis zu 15 Jahre Haft. Das Urteil soll am 28. Juni fallen. Der Neonazi war zu Beginn des vergangenen Jahres ebenso wie drei weitere mutmaßliche Mitglieder der Gruppe bei einer landesweiten Razzia festgenommen worden. Die Männer sollen sich verschworen haben, um Journalisten und kritische Aktivisten zu bedrohen und einzuschüchtern. Zwei der Mittäter hatten bereits ähnliche Geständnisse abgelegt. Dem Ministerium zufolge nahmen die vier Beschuldigten vor allem jüdische Menschen und schwarze Journalisten ins Visier. Zwei der Männer entwarfen demnach Plakate sowie Drohungen, die per Mail oder per Post an die Betroffenen verschickt wurden. In den USA wurden Mitglieder der Gruppe in den vergangenen Jahren mit mehreren Morden sowie mit mutmaßlichen Plänen für Anschläge etwa auf Atomanlagen und Synagogen in Verbindung gebracht. In der BRD wird die »Atomwaffen Division« offiziell seit 2018 von Behörden beobachtet. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.04.2021, Seite 15, Antifaschismus

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