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Attentatspläne: Neonazis in Russland verurteilt

Moskau. In Russland sind am Freitag zwölf Menschen zu langjährigen Haftstrafen verurteilt worden, die unter anderem einen Anschlag auf die Chefredakteurin des Auslandssenders RT, ­Margarita ­Simonjan, geplant haben sollen. Wie das russische Ermittlungskomitee bekanntgab, wurde der 21jährige Michail Balaschow als Organisator einer Neonazizelle zu 20 Jahren Haft verurteilt. Laut Anklage gründete er 2022 die Organisation »Reines Blut« in Moskau. Er soll gemeinsam mit einem weiteren Mitglied seiner Gruppe, das zu 18 Jahren Gefängnis verurteilt wurde, die Ermordung Simonjans geplant haben. Dieses Vorhaben sei von »nicht identifizierten Personen« gegen ein Honorar von 50.000 US-Dollar in Auftrag gegeben worden. Den Anschlag auf Simonjan hatte der russische Geheimdienst FSB nach eigenen Angaben im Juli 2023 vereitelt. Der FSB hatte damals erklärt, das Attentat sei von ukrainischen Diensten in Auftrag gegeben worden. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.07.2026, Seite 15, Antifaschismus

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