Zum Inhalt der Seite
Wikileaks

Zeichen an London

Der inhaftierte Wikileaks-Gründer Julian Assange erhält den Stuttgarter Friedenspreis 2020 des Vereins »Die Anstifter«. Der gebürtige Australier sitzt seit etwa einem Jahr in einer Haftanstalt in London. Die Auszeichnung für Assange sei »ein Zeichen, das Recht auf bedingungslose Informations- und Pressefreiheit nicht nur zu schützen, sondern durchzusetzen«, erklärte die Vereinsvorsitzende Annette Ohme-Reinicke am Dienstag in Stuttgart. Die Organisation ehrt mit der Auszeichnung Menschen oder Projekte, die sich in besonderer Weise für Frieden, Gerechtigkeit und Solidarität einsetzen. Der Preis soll am 6. Dezember in Stuttgart vergeben werden. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 22.07.2020, Seite 11, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!