Zum Inhalt der Seite
Steinzeit

Seltene Brandgräber

Archäologen haben nördlich von Magdeburg 25 seltene steinzeitliche Gräber entdeckt. Bei dem 6.500 Jahre alten Fund nahe Wedringen handele es sich um Brandgräber der sogenannten Rössener Kultur, sagte Projektleiterin Susanne Friederich am Donnerstag. Das sei eine Besonderheit, da in dieser Kultur die Toten normalerweise in der Erde bestattet wurden. »Dabei sind es keine Urnengräber, sondern die Grabgruben entsprechen in ihrer Größe denen für Körperbestattungen«, sagte Friederich. Anstelle eines kompletten Skeletts fanden die Archäologen nur Leichenbrandsplitter. Warum »Rössener Kultur«? In Rössen, das heute zu Leuna (Sachsen-Anhalt) gehört, war erstmals in den 1870er Jahren ein Gräberfeld der Gruppe entdeckt worden. (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 26.07.2019, Seite 11, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!